ÄRZTE - SONNTAGSDIENST
Sonntag, 6.12.1964
Dr. Jakob SCHMIDT, Montabaur, Herzog-Adolf- Str. 14, Tel. 8055
ZA. Dr. H. VERSTEEGEN, Siershahn, Tel.Ransbach 2517 Dr. Horst PÖLLER, Dernbach, Rheinstr. 5, Tel. 8093
APOTHEKEN - DIENST
In der Woche von Samstag, 5.12.1964 - 14.00 Uhr
bis Samstag, 12.12.1964 - 14. 00 Uhr
RATHAUS-APOTHEKE, Großer Markt 8,
Tel. 426
KRANKENWAGEN
Am 5. und 6. Dezember 1964
Berthold GÖRG, Henschbach, Tel. 02626/666
25* 000, — DM-PREISAUSSCHREIBEN Teil 2
Sicher haben Sie bereits die Lösung unseres Preisausschreibens gefunden und gut aufbewahrt, denn nur dann können Sie einen Preis gewinnen, wenn Sie alle 4 Teillösungen richtig beantworten.
Ab Montag erhalten Sie bei Ihrem Kaufmann die 2. Teilfrage. Vergessen Sie nicht, rechtzeitig die Formulare ab- zuholen. Vielleicht sind gerade Sie es, dem eine unserer Flugreisen als Hauptgewinn winkt. Die 3 Hauptgewinne werden im Rahmen eines PRIMO-PRESSE-BALLES überreicht, wozu wir die Hauptgewinner schon heute einladen.
Machen auch Sie mit : Es lohnt sich. Sollten Sie in Ihrem Heimatort unsere Teilnahmescheine nicht erhalten, schreiben Sie uns ein Kärtchen.
Und vergessen Sie nicht; Teilfrage 2 ist ab Montag in den am Preisausschreiben beteiligten Geschäften erhältlich. Beachten Sie hierzu unseren Anzeigenteil !
VEREINSMITTEILUNGEN
Westerwaldverein
Vom guten Wanderwetter begünstigt, veranstaltete der Zweigverein Montabaur des Westerwaldvereins am Sonntag, dem 29.November, seine diesjährige Spätherbstwanderung ins " Buchfinkenland ".
Von Welschneudorf aus, wohin sie der Postomnibus gebracht hatte, wanderte die 28 Personen zählende Gruppe, darunter 9 Jugendliche durch die Spießheck und den Hübinger Wald in das friedliche Dörfchen Hübingen, wo die St. Wendelinkapelle besichtigt wurde.
Im nahen Diesbachtal verweilte man zu einem interessanten heimatgeschichtlichen Rückblick, bei dem man sich an den in der alten Montabaurer Urkunde vom Jahre 959 erwähnten Bach. Thieza erinnerte, der mit der alten Anara, dem heutigen Gelbach, als Grenze des uralten Humbach- Montabaurer Zehntbezirks in der Urkunde genannt wird. Nach dem Aufstieg aus dem Diesbachtal gab die sich bes- -4-
sernde Sicht den Blick auf den jenseits des Gelbachtales liegenden Höchst ( 443 m ) frei, an dessen Südseite unweit Horhausen, das sog. " Fürstengrab " , der Grabhügel eines keltischen Vornehmen aus der Zeit zwischen 400 bis 300 v.Chr, als gut sichtbares Bodendenkmal erhalten geblieben ist.
Zwischen Gackenbach und Horbach wurde die Wandergruppe Zeuge einer feierlichen Weihehandlung. Von der Gacken- bacher Pfarrkirche aus bewegte sich eine stattliche Prozession von Einwohnern der beiden Dörfer zur kirchlichen Einweihung der neuerbauten Gemeinschaftsschule , bei der bereits eine große Anzahl Gäste, darunter auch der Herr Regierungs; - präsident, versammelt waren.
Nach kurzem Aufenthalt an der Feierstätte strebten die Wanderer Horbach zu, wo sie in der Pension " Westerwaldblick" nach der ersten Etappe der Wanderung Rast hielten. Aber noch vor Kaffee und Streuselkuchen oder dem sonst üblichen frohen Umtrunk gab Wanderführer Reusch noch einen umfassenden geschichtlichen Überblick über das landschaftlich reizvolle, soeben durchwanderte Gebiet. Wiederum aus - gehend von der Urkunde aus dem Jahre 959 erzählte er die Geschichte des Kirchspieles Kirchähr, zu dem die Gegend gehört, und das seinen Namen von der " Anara ", dem Gelbach, herleitet.
Nach ausgedehnter Rast führte die zweite Etappe der Wanderung von Horbach durch das Dunkel des hereinbrechenden Abends und der schweigenden Wälder zum Ausgangspunkt Weichneudorf zurück, wobei die Wanderschar in der Dunkelheit und bei den immer wieder störend aufblitzenden Scheinwerfern der Kraftfahrzeuge ihre Wanderdisziplin bewies. Nachfflwii der zurückgelegten Wanderstrecke von 14 km bergauf- berg- leiti ab trug der Postbus die Schar zwar redlich müde, doch frohgestimmt über den schönen Wandernachmittag in unsere Stadt 1
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zurück.
MGV. Mendelssohn-Bartholdy
Der MGV. Mendelssohn-Bartholdy erwartet seine aktiven Mitglieder und Angehörige zur Nikolausfeier im Vereinshaus am Samstag, dem 5.12.1964, abends um 20.00 Uhr.
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Südwestfunk
Südwestfunk-Fernsehfüllsender Montabaur Der Südwestfunk hat vor kurzem seinen 140.Fernsehfüllsender in Betrieb genommen. Er befindet sich im Turm des Schlosses Montabaur und versorgt die Stadt Montabaur, ferner Horresen, Eigendorf, Eschelbach und Dernbach mit dem Programm des Deutschen Fernsehens ( I.Programm) im Kanal 42 ( Bereich V ).
Der Sender kann daher nur mit Fernsehempfängern oder Gemeinschaftsantennen empfangen werden, die für UHF-Emp- fang eingerichtet sind.
Das Fernsehsignal des Senders Marienberg ( Kanal 47 ) wird von einer Empfangsantenne aufgenommen und über ein Antennenkabel zum Umsetzer geleitet. Hier wird es in den Kanal 42 umgesetzt, verstärkt und über ein zweites Antennen- kabel der Sendeantenne zugeführt. Diese Antenne befindet sich im Dachraum des Schloßturmes und strahlt mit max.
25 W bei horizontaler Polarisation.
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Die Anlage arbeitet vollautomatisch und wird vom Personal des Südwestfunksenders Koblenz betreut. Beim Auftreten von Empfangsstörungen wird empfohlen, diesen Sender unter der Fernsprechnummer Kobern 330 anzurufen.

