Akte 
Sitzung 01. Oktober 1991
Entstehung
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VERBANDSGEMEINDEVERWALTUNG M 0 N T A B A U R

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Im Namen der Stadt Montabaur

Ergänzungsbtatt Nr. 13

Drucksache Nr. (ggf. Nachtragvermerk)

Datum

11.09.1991 215/1991 "Neufassung"

f

- die Fahrzeit mit einem Pkw zum Hauptbahnhof Koblenz oder einem anderen Bahnhof ist allein schon für den weit überwiedenden Teil der potentiellen Fahrgäste länger als die Fahrt zum Haltepunkt Montabaur

- allein die Schienenfahrzeit zwischen dem Hauptbahnhof Koblenz und Einern evtl. Haltepunkt Limburg-Eschhofen ist mit 45 Minuten deutlich länger als der Zufahrtsbereich für ca. 500.000 Einwohner aus dem Raum Koblenz/Neuwied/Lahnstein/Westerwald laut Gutachten

des Büros Steierwald (30 Min.-Radius) zum Haltepunkt/Bahnhof Montabaur

- ein Haltepunkt Limburg-Eschhofen und auch Limburg-Diez - abgesehen von schwerwiegenden öffentlichen und wirtschaftlichen Belangen, die gegen diese Haltepunkte anzuführen sind, - für den Großraum und den wichtigen Wirtschaftsraum Koblenz/Mittelrhein/Westerwald keine - oder nur eine sehr eingeschränkte - Erschließungs- und Anbindungsfunktion hat, mithin also völlig außerhalb des landes- und raumordnungsplanerischen Schwerpunktes des nördlichen Lan­desteiles Rheinland-Pfalz mit dem Oberzentrum Koblenz liegt.

§

- Bei einer evtl. Entscheidung im Planaungsabschnitt Mittelhessen für einen Haltepunkt Limburg-Diez oder Limburg-Eschhofen wäre also ein Haltepunkt in Montabaur noch wichtiger und lebensnotwen­dig für den Großraum Koblenz als bei einer Entscheidung für einen Haltepunkt Limburg-Staffel.

Die Stadt Montabaur unterstützt daher die Forderungen der Planungsgemeinschaf)t Mittelrhein/Westerwald und des Westerwaldkreises nach einer positiven Entscheidung des Landes Rheinland-Pfalz für einen Haltepunkt Montabaur.

7.4 Die Stadt Montabaur unterstützt auch die Planungsabsichten der Verbands­gemeinde, im Rahmen der vorbereitenden Bauleitplanung (Flächennutzungsplan /und deren Fortschreibung) parallel zum Planfeststellungsverfahren unter Einbeziehung aller öffentlichen Belange, die Planung für eine umweltverträgliche, wirtschaftsverträgliche und wohnverträgliche Neubautrasse "Montabaur-Süd" mit einem Haltepunkt Montabaur und dessen Verkehrs- und städteplanerische Einbindung zu schaffen.

7.5 Eine direkte Verknüpfung des Haltepunktes Montabaur mit der A 3/A 48, der B 255, der B 49 und den überörtlichen Landesstraßen sowie eine Einbindung in das ÖPNV-Konzept des Raumes Koblenz/Westerwald wird eine erstrebenswerte Umsteigemöglichkeit im Fern- und Regional ver­kehr von der St raße auf die Schiene beispielhaft begünstigen.

Um dieses Ziel zu erreichen und wichtige entgegenstehende öffentliche Belange gegen die Planfeststellung einer NBS Köln - Frankfurt schnell auszuräumen, sollte alsbald von der obersten Landesplanungsbehörde entschieden werden:

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Fortsetzung

Ergänzungsblatt

Nr.

14

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H99 -p. x