bis HFA 06.11.90
f) Der HFA bzw. der Stadtrat erarbeitet und beschließt Richtlinien zur Ausleihe des Geschirrmobils
2. Die Stadt Montabaur beschafft Mehrweggeschirr und stellt dies interessierten Veranstaltern innerhalb des Stadtgebietes gegen ein Entgelt (Leihgebühr zur Verfügung).
Arbeits- und Zeitplan
a) Die Verwaltung holt Informationsmaterial und Preise über Mehrweggeschirr (das für Veranstaltungen geeignet ist) ein und prüft Lagermöglichkeiten.
b) Im Haushaltsplan 1991 werden die Mittel für die Beschaffung bereitgestellt
c) Der HFA bzw. der Stadtrat erarbeitet und beschließt Richtlinien zur Ausleihe des Mehrweggeschirrs .
Begründung:
Die hinlänglich bekannte und besorgniserregende Problematik der wachsenden Müllberge, der Gefahren bei der Verbrennung oder Lagerung von insbesondere Kunststoffmüll gebieten es, daß auch oder gerade Kommunen verantwortlich handeln und Lösungsmöglichkeiten bieten.
Die öffentliche Hand sollte den Bürgern Vorbild sein im Bemühen um den Schutz der natürlichen Umwelt.
Es muß vordringlichstes Ziel sein, die En^tehung von Abfällen zu verhindern;und hier muß der Dialog mit der Bevölkerung durch eine glaubwürdige und auch nachvollziehbare Umwelt- und Abfallpolitik untermauert werden.
Um den unterschiedlichen Veranstaltungen gerecht zu werden, halten wir es für erforderlich beide, unter 1 und 2 genannten Varianten des Antrages zu verwirklichen.
Die Erfahrungen, die bereits aus anderen Städten vorliegen, belegen, daß das Angebot sehr gut angenommen wird und sich die In- vestionskosten durch die Leihgebühr in vertretbarem Rahmen halten.
' Allgemein ist sogar festzustellen, daß die eingesparten Kosten durch nicht mehr anfallendes "Wegwerfgeschirr" (der Anteil von sogen. Einmalgeschirr am Müllaufkommen ist erschreckend hoch) auf Dauer die Kosten für die o.a. Maßnahmen übertreffen.
bis HFA 14.08.90
Haushalts
planvorlage
bis HFA 06.11.90
Karl-Heinz Bächer (Vorsitzender)

