VERBANDSGEMEINDEVERWALTUNG M ONTABAUR
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Im Namen der Stadt Montabaur
Ergänzungsbtatt Nr. 7
Drucksache Nr. (ggt. Nachtragvermerk)
Oatum
11.09.1991
215/1991 "Neufassung"
Dabei ist auch eine angemessene Ersatzlösung für das von der NBS betroffene Amateurtheater "Oase" im gegenseitigen Einvernehmen unverzichtbar.
3.5 Landespflegerische Gesichtspunkte/Umweltvertraglichkeitsuntersuchung
Der Stadtrat verkennt nicht, daß auch durch die Variante "Süd" in erheblichem Maße in Natur und Landschaft eingegriffen wird.
Soweit jedoch bei der Trasse "Süd" Eingriffe in Natur und Landschaft unvermeidbar bleiben sollten, sind angemessene Ausgleichsmaßnahmen unverzichtbar.
IV. Straßenbaukonzepte
Zur verkehrsmäßigen Andienung des Haltepunktes und NBS-Bahnhofs Montabaur im Rahmen der Trasse "Süd" ist die kurzfristige Vorlage eines Straßenbaukonzeptes erforderlich. Hierin ist aufzuzeigen, daß der Bahnhofsstandort an das vorhandene klassifizierte Straßennetz ebenso angebunden werden kann, wie an das Stadtzentrum von Montabaur.
Zwingender Inhalt des Straßenbaukonzeptes muß es auch sein, von/zur BAB A 3 eine direkte verkehrsmäßige Verbindung zum Bahnhof zu schaffen, ohne daß Gemeindestraßen betroffen werden.
Weiterhin ist die baldige konkretere Planung von Bauabschnitten, Baustraßenkonzepten und Erdaushubdeponien unverzichtbar.
Es genügt nicht, die mit den Tunnelbaumaßnahmen verbundenen Aushubmassen größtenteils wiederverwendungsfähig zu bezeichnen; hier ist vielmehr rechtzeitig - noch vor dem Planfeststellungsverfahren - ein Deponie- und Baustraßenkonzept vorzulegen und mit der Stadt abzustimmen.
V. Bahnstromleitung
Auch die Bahnstromleitung wird insbesondere wegen ihrer zerschneidenden Wirkung auf Waldflächen zu einem erheblichen Eingriff in das Landschaftsbild führen. Zwar sprechen auch die Planungsunterlagen davon, daß es Planungsabsicht ist, die Bahnstromleitung mit der NBS bzw. der BAB A 3 zu bündeln. Gleichzeitig wird jedoch in den Unterlagen die Forderung erhoben, daß weitere Bündelungsmöglichkeiten zu prüfen seien.
Hier ist zu fordern, die Möglichkeit der Erdverkabelung zu untersuchen; vor allem aber ist vorrangig eine B 0 n d e 1 u n g mit vorhandenen Stromleitungen oder mit Planungen der RWE - Fernleitungen vorzunehmen.
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Fortsetzung
Ergänzurtgsbtatt
Nr
8

