Akte 
Sitzung 28. Februar 1984
Entstehung
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IX

So muß nach den Richtsätzen der Pflegesatzkommlsslon I Mitarbeiter/Mitarbeiterin Im Pflegedlenst 22 - 23 gesunde Heimbewohner versorgen; bei den besonders schweren Pflegefällen beträgt der Schlüssel hingegen 1 zu 3 * 4.

Zum Teil tritt aber auch eine Verteuerung des Kostenfaktors "Arbeit" durch den schrittweisen Ersatz von Ordensschwestern durch weltliches Personal ein.

Mögliche Veränderungen des Tarifrechts wurden vorsorglich mit 2 % auf das ganze Haushaltsjahr bezogen eingeplant. Darüber hinaus sind für die Bewirt­schaftung des Hospitalwaldes vorsorglich Lohnkosten von 5.000,-- DM veranschlagt. /

Erstmals sind Mittel In Höhe von 5.000, DM vorgesehen für die Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gedacht Ist hier an einen Helmlelterkurs des Verwaltungslelters, die diätetische Schulung des neuen Kochs und den Besuch von Kursen durch Statlonslelterlnnen. Mit diesen Maßnahmen wird mehr ArbeitsquaiItät angestrebt.

Der Unterhaitungs- und Bewirtschaftungsaufwand steigt durch größere Reparaturen an den Aufzügen, die dringend notwendige Erneuerung von Türen und Fenstern auf Station A und den unter Umständen erforderlichen Unternehmer­einsatz beim Holzeinschlag Im Hospitalwald.

Der Haushaltsansatz für Lebensmittel wurde Um 23.000,-- DM aufgestockt, um die finanziellen Voraussetzungen für eine qualitativ bessere Verpflegung zu schaffen. Die Ansätze für die übrigen sächlichen Verwaltungs- und Betriebs­ausgaben wurden nur um die erwartete Preissteigerungsrate von 2 - 3 % angehoben.

Unter dem Oberbegriff "Erstattungen" sind durchlaufende Posten wie Kindergeld für das Helmpersonal und Sozlalhllfelelstun^en (Taschengelder und Welhnachts- iuwendungen) an die Sozlalhllfeempfänger tm Altenheim, aber auch der Verwaltungskostenbeltrag an die Verbandsgemeinde und die Lohnkostenverrech­nungen mit Stadt und Verbandsgemeinde für deh Einsatz von deren Arbeitern bei Schönheitsreparaturen und sonstigen handwerklichen Tätigkeiten, die der Hausmeister nicht erledigen kann oder die von Unternehmern nicht so kosten­günstig durchgeführt werden können, zusammengefaßt.

Die kalkulatorischen Kosten (Ausgaben = Einnahmen Im UA 910) setzen sich aus Ausschreibungen und Anlagekapltalverzlnsung zusammen. Veränderungen treten Insbesondere dann ein, wenn aktivierungspflichtige Vermögensgegenstände angeschafft oder hergestellt werden.

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