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2. Ratsmitglied Kram (CDU) erklärt, seine Fraktion habe den Antrag gestellt, weil im Ausschuß offene Fragen bestanden hätten, die nunmehr geklärt seien. Insbesondere sei in der Beratung des Ausschusses ungewiß gewesen, ob tatsächlich die Möglichkeit besteht, Grundstücksteile an die drei Nachbarn zu veräußern.
3. Bürgermeister Dr. Possel-Dölken verweist auf schriftliche Absichtserklärungen der Anwohner, später Teilflächen zu erwerben. Vorrangiges Ziel des Ankaufes des Anwesens Wiesemann sei es, eine Möglichkeit zu schaffen für die Zwischenunterbringung von Sanierungsbetroffenen.
Langfristig wolle man aber im dortigen Bereich eine Bodenordnung vornehmen, jng vorn Die nicht für Verkehrsflächen benötigten Grundstücksteile könnten dann 3.1984
den Nachbarn zugeschlagen werden. -P. vm
4. Ratsmitglied Lorenz (FWG) stellt die Frage nach den Kosten, die der Stadt verbleiben.
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Dipl.-Ing. Friedsam erläutert, eine Fläche von ca. 550 nf werde nicht für -1984
Verkehrszwecke benötigt. Hinzu kämen Abbruchkosten von 8.000,-- DM. Nach P-
Abzug des evtl. Veräußerungserlöses verblieben der Stadt Kosten von 10.000,-- bis 15.000,-- DM. Dem stünden aber Kostenersparnisse im Zusammen- j
hang mit der Garage auf dem Anwesen Weimar gegenüber.
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Ratsmitglied Eschenauer (FWG) fragt, ob der Preis angesichts der Absicht, das Haus abzureißen, nicht zu hoch sei.
9 vom i 1984 .. VIII
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken verweist auf das Wertgutachten, das einen Verkehrswert ausweise, der über der Kaufpreisforderung von Frau Wiesemann liege. Im übrigen sei der Ankauf des Gebäudes für die Stadt nur deshalb interessant, weil eine Bezuschussung aus Mitteln des Sanierungsfonds möglich r vom sei. Diese Möglichkeit bestehe, weil man das Gebäude für die Zwischenunter- 1984 bringung von Sanierungsbetroffenen vorübergehend nutzen wolle. IX
Ratsmitglied Roßbach (FWG) erklärt, die Absicht, das Grundstück an benachbarte Grundstückseigentümer zu veräußern, habe einen "Haken":
Dadurch sei eine durchgehende Häuserzeile, die städtebaulich wünschenswert sei, nicht zu realisieren.
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken erklärt, der Verkauf von Grundstücksteilen an die Nachbarn sei nur eine Möglichkeit. Wenn die Stadt zu einem späteren Zeitpunkt die Absicht habe, eine durchgehende Bebauung der Häuserzeile zu sichern, sei dies möglich. Diese Möglichkeit werde aber auf Dauer ausgeschlossen, wenn das Grundstück jetzt an eine andere Person veräußert werde.
Ratsmitglied Widner (SPD) erklärt, die schriftliche Absichtserklärung der Anwohner habe seine Bedenken, die in der Ausschußsitzung bestanden, ausgeräumt. Der Ankauf des Gebäudes durch die Stadt sei richtig.
*allenfalls
Ratsmitglied Teves (FWG) erklärt, er sei von der Notwendigkeit des Ankaufes nicht überzeugt. Außerdem sprächen*städtebauliche Gründe für den Kauf. Es sei nicht richtig, hier das Ziel der Zwischenunterbringung von Sanierungsbetroffenen "vorzuschieben". Dadurch bestehe die Gefahr, daß die Stadt zu einem späteren Zeitpunkt Zuschüsse zurückzahlen müsse. Er sehe keinen Bedarf für die Zwischenunterbringung Sanierungsbetroffener.
Dipl.-Ing. Friedsam erklärt dazu, die Zwischenunterbringung Sanierungsbetroffener stehe zur Zeit sehr wohl an. Das Haus Wiesemann sei dazu geeignet. Sollte wider Erwarten dieses Gebäude nicht für die Zwischenunterbringung Sanierungsbetroffener in Anspruch genommen werden können, müsse
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