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Schwierigkeiten bei der Durchführung der Westerwälder Wirtschaftswoche befürchtet, weil zur gleichen Zeit viele andere Ausstellungen im Bundesgebiet stattfinden und die Aussteller im September nicht bereit wären, nach Montabaur zu kommen.
c) Bürgermeister Dr. Possel-Dölken schlägt vor, im Anschluß an die letzte Sitzung des Stadtrates im Jahre 1985 am 19.12.1985 mit einem gemütlichen Beisammensein in einer Gaststätte den gemeinsamen Ausklang des laufenden Jahres zu begehen.
d) Zum Sachstand in dem Verfahren zwischen der Stadt Montabaur und Herrn Diel (Horressen) sei festzustellen, daß Herr Diel mehrere Verfügungen der Kreisverwaltung angefochten habe und diese Verfahren noch nicht zum Abschluß gekommen sind. Dem Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung sei nicht stattgegeben worden.
Im zivilrechtlichen Verfahren der Stadt gegen die Grundstückseigentümer auf Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes sei ein Gutachter eingeschaltet worden. Für die Kosten des Beweissicherungsgutachtens in Höhe von 7 000,-- DM habe die Stadt in Vorlage treten müssen. Das Gutachten bestätige, daß auch auf dem städtischen Grundstück Abgrabungen vorgenommen wurden.
2. Ratsmitglied Widner (SPD) kritisiert, daß die Presse nicht zur Informationsveranstaltung über die geplante SchneiItrasse Köln-Frankfurt der Deutschen Bundesbahn eingeladen wurde, obwohl Bürgermeister Dr. Possel-Dölken dies zugesagt habe.
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken erwidert, es könne sich hier nur um ein Mißverständnis handeln. Er habe eine Durchschrift des Schreibens an Herrn Widner an die Westerwälder Zeitung weitergeleitet und sei davon ausgegangen, daß die Presse eingeladen ist.
3. Ratsmitglied Bächer (SPD) trägt vor, die Stellungnahme des Bürgermeisters in der Westerwälder Zeitung bedürfe einer Erwiderung. Den Vorwurf, daß er nicht gewußt habe, was die SPD-Fraktion am 12.09.1985 im Beschlußantrag formuliert hat, müsse er ganz entschieden zurückweisen. Seine Kritik habe der Ausführung des Beschlusses, nicht dem Beschluß selbst gegolten. Ratsmitglied Bächer (SPD) erklärt, den Vorwurf der unkorrekten Beschlußausführung halte er weiterhin aufrecht. Er habe ihn in der letzten Ratssitzung nicht zurückgenommen.
Die Presse sei am 16.09.1985 davon ausgegangen, daß Bürgermeister Dr. Possel- Dölken beauftragt wurde, keinen "laschen" Brief zu verfassen. In diesem Bericht seien Namen aus allen Stadtratsfraktionen genannt worden, die sich für eine scharfe Formulierung ausgesprochen hätten. Ratsmitglied Bächer (SPD) führt weiter aus, die unwidersprochenen Meinungsäußerungen von Ratsmitgliedern dürften nicht übergangen werden.
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken erwidert, seine Stellungnahme stelle lediglich eine Antwort auf eine Veröffentlichung in der Westerwälder Zeitung, nicht aber einen Angriff auf Ratsmitglied Bächer dar. Der Beschluß des Stadtrates sei korrekt ausgeführt worden, da der Rat nicht ausdrücklich beschlossen habe, ein scharf formuliertes Protestschreiben zu verfassen. Meinungsäußerungen einzelner Ratsmitglieder könnten nicht automatisch Beschlußinhalt werden.
4. Ratsmitglied Bächer (SPD) weist darauf hin, daß wichtige Aussagen einzelner Ratsmitglieder in den Tonbandaufzeichnungen wegen allgemeiner Unruhe im Sitzungssaal nicht zu verstehen sind. Er bittet den Vorsitzenden, in Zukunft verstärkt auf die Einhaltung der Sitzungsdisziplin zu achten.
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g vom 1985 . IX

