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Punkt 1/11: Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfragen
1. Bürgermeister Dr. Possel-Dölken weist den Stadtrat auf das ablehnende Urteil im Klageverfahren der Stadt Höhr-Grenzhausen gegen die Kreisumlage hin. Er schlägt daher die Rücknahme des Widerspruchs der Stadt Montabaur mangels Erfolgsaussicht vor. Der Stadtrat schließt sich diesem Vorschlag an.
2. Bezüglich der Baumaßnahme in der Fußgängerzone teilt der Vorsitzende mit, der Kanal sei etwa bis Höhe Cafe Michel verlegt worden. Vor Abschluß der Baumaßnahme im November solle die Pflasterung noch bis zum Hause Morschheuser fortgeführt werden. Für den Großen Markt habe die Verwaltung nach Rücksprache mit den Forstfachleuchten eine Sommerlinde vorgesehen. Da sich die Bruderschaft der Exprinzen mit einer Spende an den Beschaffungskosten beteiligen wird, sei die Pflanzung des Baumes für den 11.11.1985 vorgesehen.
Oberamtsrat Kaltenhäuser erklärt auf Anfrage von Ratsmitlgied Bächer (SPD), der Baum weise einen Umfang von 40 - 45 cm auf. Die Kosten beliefen sich auf ca. 5.000,-- DM.
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Der Vorschlag von Oberamtsrat Kaltenhäuser, im Bereich des Kleinen Marktes einen Christusdorn anzupflanzen, findet im Stadtrat keine Mehrheit, da es sich hierbei nicht um einen einheimischen Baum handele. Der Stadtrat einigt sich auf einen Ahornbaum für den Bereich des Kleinen Marktes.
3. Bürgermeister Dr. Possel-Dölken teilt dem Stadtrat mit, er sei am heutigen Tage von der Volksbank Montabaur angesprochen worden, ob es nicht möglich sei, daß im Pflaster vor der Volksbank Hülsen für das Aufstellen von Fahnenstangen eingelassen werden. Er habe Bedenken, die Kirchstraße zu bestücken und werde daher den mündlichen Antrag ablehnen.
4. Ratsmitglied Schweizer (FWG) weist auf Beschwerden über die Ausführung der verkehrsberuhigten Maßnahme in der Albertstraße hin. Bei Einbruch der Dunkelheit seien die Pflanzinseln kaum noch wahrzunehmen und stellten eine Gefahr für den fließenden Verkehr dar.
Amtsrat Kühnen erwidert, die Ecken der Inseln sollten mit Leuchtbaken gekennzeichnet werden. Darüber hinaus seien in der Zwischenzeit die Fahrbahnmar- '
kierungen installiert worden. ]
5. Ratsmitglied Schweizer (FWG) regt an, die Verkehrsinsel an der Oderstraße für Fußgänger passierbar zu machen.
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken stellt fest, im Stadtrat sei kein Fußgänger- ;
Überweg beschlossen worden. !
Amtsrat Kühnen teilt mit, daß an dieser Stelle kein Fußgängerüberweg zulässig sei. Man könne allenfalls den Mittelteil der Insel pflastern, um den Fußgängern ein Überqueren der Straße zu ermöglichen. Dieser Vorschlag findet die Mehrheit des Stadtrates.
6. Ratsmitglied Schwind (CDU) erklärt, es häuften sich die Klagen der Anlieger der Albertstraße, wonach die Fahrzeuge nach Passieren des ausgebauten Bereiches beschleunigen und damit im nicht ausgebauten Teil noch schneller fahren.
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Bürgermeister Dr. Possel-Dölken erwidert, vor Planung weiterer verkehrsberuhigter Maßnahmen sollten zunächst die Ergebnisse und Erfahrungen mit dem verkehrsberuhigten Ausbau der Albertstraße abgewartet werden.
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1985 - IX
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