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3. Es wird mitgeteilt, daß sich eine kurzfristige Lösung bezüglich des Erwerbes des Hauses Steinebach abzeichnet. Bei Realisierung dieser Lösung wird die Stadt nicht als Erwerber gefordert, wohl aber in der Frage der Fassadengestaltung.
4. Bürgermeister Mangels bringt sein Bedauern zum Ausdruck, daß die Mehrkosten für die Freizeitanlage Kringelberg entstanden sind und der Stadtrat verspätet informiert wurde. Er verweist allerdings darauf, daß der überwiegende Teil der Kosten noch nicht verursacht ist. Durch verwaltungsinterne Maßnahmen ist sichergestellt, daß sich solches in Zukunft nicht wiederholt. Weiterhin erklärt der Vorsitzende, daß bei dem Besuch der Vertreter des Ministeriums keine zusätzlichen Kosten vereinbart wurden.
5. Zu der Forderung, die Mittel für den Bau der Verbindungsstraße zwischen Humboldtstraße und Eschelbacher Straße zu sperren, erklärt Bürgermeister Mangels, daß er vor einer solchen Maßnahme warnt. Zum einen besteht für die Stadt die Erschließungsverpflichtung nach dem Schulgesetz. Außerdem soll keine Beeinträchtigung der Verhandlungen mit dem Wirtschaftsministerium über die Bezuschussung durch das Land durch eine solche Ausgabensperrung erfolgen. Im übrigen wird darauf verwiesen, daß die Auftragsvergabe zumindest durch den Haupt- und Finanzausschuß erfolgt.
6. Zu der Kritik, vor der Veranschlagung des Verkaufserlöses für das Lehrerwohnhaus im Stadtteil Horressen hätte der Stadtrat gehört werden müssen, verweist Bürgermeister Mangels darauf, daß der Haupt- und Finanzausschuß entschieden hat, das Gebäude solle veräußert werden.
7. Bezüglich der Aussage zu der Begegnungsstätte für Jugendliche verweist Bürgermeister Mangels auf das Arrangement in der Haupt- und Finanzausschußsitzung.
8. Zu der Forderung von Ratsmitglied Stühn, die Stadt solle zukünftig bei der Inanspruchnahme des Kreditmarktes vorsichtig sein, vertritt der Vorsitzende die Auffassung, daß die Stadt in der Frage der Verschuldung bereits eine vorsichtige Haltung einnimmt. Es sei die politische Wertung des Rates zu entscheiden, welche Maßnahmen nicht realisiert werden sollen, wenn nach seiner Auffassung die Verschuldung zu hoch wird.
Ratsmitglied Kochern spricht sich in seiner Erklärung insbesondere dagegen aus, auf dem Konrad-Adenauer-Platz ein neues Verwaltungsgebäude zu erstellen.
Ratsmitglied Dr. Hütte (CDU) erklärt zu den Aussagen von Ratsmitglied Stühn bezüglich der Zurverfügungstellung von Mitteln für die Errichtung einer Begegnungsstätte für Jugendliche, nach seiner Auffassung sei eine sinnvolle Einrichtung nur unter Leitung eines Sozialarbeiters zu führen. Er verweist in dieser Angelegenheit auf negative Erfahrungen, die anderen Ortes gemacht wurden. Die Einstellung eines Sozialarbeiters scheide aber aus finanziellen Erwägungen aus. Bei der Vielzahl der in Montabaur anstehenden vordringlichen Maßnahmen müßte dies zurückstehen.
Auf Wunsch von Ratsmitglied Stühn verweist Ratsmitglied Roos (CDU) auf die Stellungnahme der CDU-Fraktion in der betreffenden Haupt- und Finanzausschußsitzung. Er bekräftigt, wenn ein konkreter Vorschlag gemacht würde und diesem ohne schwerwiegende Bedenken zugestimmt werden könnte, sei eine Finanzierung über einen Nachtragshaushaltsplan durchaus möglich.
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