II. Nichtöffentliche Sitzung
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Punkt 11/1: - ohne Vorlage -
Beratung über die erweiterte Altstadtsanierungsplanung
Zu diesem Punkt nehmen die Herren Imlau und Wetze! vom Ing.-Büro Imlau und Frau Friedsam vom Sanierungsträger beratend an der Sitzung teil.
Einleitend stellt Bürgermeister Mangels fest, daß vor einem 3/4 Jahr an das Büro Imlau der Auftrag vergeben wurde, vorbereitende Untersuchungen im Bereich zwischen Steinweg und Wall Straße zu erstellen. Das Ing.-Büro Imlau hat mit den vorbereitenden Arbeiten begonnen und zu diesem Zweck bereits Kontaktgespräche mit den Bürgern in dem betroffenen Gebiet geführt. Ober den Bereich dieser Planung hinaus soll eine Erweiterung der Altstadtsanierung angesprochen werden, die sich auf die Verkehrsführung im Bereich der Biergasse bezieht. In der heutigen Sitzung gehe es darum, sich erstmals mit den Entwürfen des Ing.-Büros vertraut zu machen, um dann in den nachfolgenden Beratungen in den Fachausschußsitzungen das nötige Informationsmaterial an der Hand zu haben.
Dipl.-Ing. Imlau stellt an den Beginn seiner Ausführungen die Erläuterung, daß es in der nachfolgenden Diskussion darum gehe, die Erweiterung des ersten Teiles der Altstadtsanierungsplanung vorzulegen, aber auch den zweiten Teil im Konzept zu erläutern, insbesondere um deutlich zu machen, daß zwischen dem ersten und zweiten Teil ein Zusammenhang besteht, daß also beide zu einer Einheit zusammenwachsen sollten. Das heutige Gespräch sei als Einleitung weiterer Gespräche, die notwendig werden,um zu sachgerechten Ergebnissen zu kommen, zu verstehen. Aus diesem Grund habe man lediglich Skizzen erarbeitet und zu den einzelnen Entwürfen Alternativen aufgezeigt. Zunächst gehe es darum, die von Professor Leibbrand erstellte Verkehrsplanung in die Altstadtsanierungsplanung zu übertragen.
Der Planer wertet es als wesentlichen Punkt der Verkehrsplanung, daß die Kirch- straße "fahrverkehrsverdünnt" werden soll, d. h. primär dem Fußgängerverkehr dienen soll, wobei eine Andienung der in diesem Bereich gelegenen Geschäfte möglich bleibt. Hier sei es wichtig, die Verkehrsregelung ablesbar zu machen.
Schwerpunkte seiner Planung, so erklärt Dipl.-Ing. Imlau, seinen der Bereich der Biergasse, der Bereich des Anwesens Menningen und der Zugang zum Konrad-Adenauer- Platz.
Dipl.-Ing. Imlau erläutert die von ihm vorgelegten Planentwürfe für diese Bereiche.
Zu seinen Vorschlägen werden auch Alternativlösungen von ihm vorgetragen.
Anschließend erklärt Dipl.-Ing. Imlau auf Anfrage von Bürgermeister Mangels, daß es nach seiner Auffassung nicht möglich ist, im Bereich der Altstadt einen Verbrauchermarkt mit einer Verkehrsfläche von 2000 - 4000 qm anzusiedeln. Dies sei wegen der Struktur des Gebietes in der Altstadt und wegen des erforderlichen Parkplatzangebotes unrealistisch.
Der Stadtrat nimmt die vom Ing.-Büro Imlau erstellten Pläne und Variationen sowie die in der Sitzung gegebenen Erläuterungen zur Kenntnis. Die Planentwürfe mit den Alternativplanungen sollen den Fraktionen zur Verfügung gestellt werden.
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