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erwiesen sich als unzureichend. Zu den von den Vorrednern formulierten Anträgen erklärt der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion, mit den Aussagen der CDUfraktion hinsichtlich der Belassung der jetzigen Situation in der Herzog- Adolf-Straße und in der Buchenstraße im Stadtteil Horressen stimme man überein. Auch die Veränderungen in der Bahnhofstraße fänden die Zustimmung der SPD- Fraktion. Keine Übereinstimmung mit den Vorstellungen der CDU-Fraktion bestehe jedoch für die in der Albertstraße zu treffenden Maßnahmen. Die SPD- Fraktion - so Ratsmitglied Widner - plädiere für die Fortsetzung des derzeitigen Versuches über ein halbes Jahr bis zum Frühjahr 1987. Erst daran anschließend sollte die Auswertung erfolgen und eine Diskussion über daraus zu ziehende Konsequenzen geführt werden. Zustimmung findet letztlich noch die Anregung zur Fortschreibung des General verkehrsplanes.
Zum Antrag der FMG-Fraktion - eine Schwelle in der Herzog-Adolf-Straße zu verkürzen - wird keine Zustimmung erklärt, da ansonsten die Gefahr bestünde, daß durch die Verkürzung einer Fahrbahnschwelle eine Lücke entstehe, die insbesondere von Fahrrad- und motorisierten Zweiradfahrern benutzt werde.
Dies würde wiederum zu einer erhöhten Gefährdung der Fußgänger beitragen.
Nachdem die Sprecher aller drei im Rat vertretenen Fraktionen die unterschiedlichen Standpunkte dargelegt haben, schließt sich eine kontroverse Diskussion an, die im wesentlichen die Verkehrsprobleme in der Albertstraße zum Inhalt hat. Hier zeichnet sich jedoch keine Annäherung der unterschiedlichen Standpunkte in den Fraktionen ab. Bürgermeister Dr. Possel-Dölken läßt daraufhin durch Beschluß über die einzelnen Anträge der Fraktionen entscheiden.
Die Abstimmungen führen zu folgendem Ergebnis:
Antrag der CDU-Fraktion (Austausch der vorhandenen 7 cm hohen Schwelle gegen eine 5 cm hohe Schwelle und zusätzliche Anbringung von zwei weiteren Fahrbahnschwellen von je 5 cm in der Bahnhofstraße):
Abstimmungsergebnis: 20 Ja-Stimmen, 4 Gegenstimmen.
Antrag der FMG-Fraktion (im Frühjahr 1987 Aufpflasterungen entsprechend einer der in der vorgelegten Planskizze aufgezeigten Alternativen; Belassung einer Fahrbahnschwelle bis zum Beginn dieser Baumaßnahme in der Bahnhofstraße):
Abstimmungsergebnis: 4 Ja-Stimmen, 20 Nein-Stimmen.
Antrag der FWG-Fraktion (Verkürzung einer Fahrbahnschwelle in der Herzog- Adolf-Straße):
Abstimmungsergebnis: 4 Ja-Stimmen, 20 Nein-Stimmen.
Antrag der FWG-Fraktion (Beseitigung der Fahrbahnschwelle in der Buchenstraße und Einbau einer erhöhten Aufpflasterung sowie Aufstellung ansprechender Verkehrszeichen):
Abstimmungsergebnis: 4 Ja-Stimmen, 20 Nein-Stimmen.
Antrag der SPD-Fraktion (Belassung der Fahrbahnschwellen in der Albertstraße zur Fortführung des Versuches auf die Dauer von insgesamt sechs Monaten):
Abstimmungsergebnis: 6 Ja-Stimmen, 17 Nein-Stimmen, 1 Enthaltung.
Antrag der CDU-Fraktion (Beendigung des Versuches "fahrdynamischer Schwellen" in der Albertstraße am 20.12.1986):
Abstimmungsergebnis: 17 Ja-Stimmen, 6 Nein-Stimmen, 1 Enthaltung.
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