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Punkt 11/10: a) Beratung und Beschlußfassung über die Beendigung des Versuches
fahrdynamischer Schwellen zur Verkehrsberuhigung in der Stadt Montabaur
- Antrag der CDU-Fraktion -
b) Verkehrsberuhigung in der Stadt Montabaur
Beratung und Beschlußfassung über veränderte Maßnahmen in der Bahnhofstraße, Herzog-Adolf-Straße, Albertstraße und vor der Waldschule in Horressen
- Antrag der FWG-Fraktion -
- Anlagen -
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken verweist auf die gemäß Bezeichnung zu TOP 10 eingereichten Anträge der CDU- und der FWG-Fraktion. Da zu beiden Anträgen eine Begründung noch aussteht, erteilt er zunächst Ratsmitglied Schwind als Sprecher der CDU-Fraktion das Wort zur Erläuterung des vorgelegten Antrages. Ratsmitglied Schwind (CDU) trifft zunächst grundsätzliche Aussagen über die sich ergebenden Probleme beim Zusammentreffen vom Fußgänger- und Kraftfahrzeugverkehr und nimmt daran anschließend Stellung zu den derzeit andauernden Versuchen mit Fahrbahnschwellen. Seinen Ausführungen ist u. a. folgendes zu entnehmen:
Ziel der Verkehrsplanung müsse es sein, eine für alle Verkehrsteilnehmer befriedigende Lösung zu finden. Es könne nicht angehen, einzelne Straßenzüge vom Verkehr zu entlasten und damit zugleich andere Straßenzüge, und dort insbesondere wieder die Anlieger, stärker zu belästigen. Dieser Grundgedanke sollte künftige Beratungen über verkehrsregelnde Maßnahmen leiten.
Zu den derzeit andauernden Versuchen mit Fahrbahnschwellen merkt Ratsmitglied Schwind (CDU) an, drei Straßenzüge seien unstrittig. Hierbei handele es sich um die Bahnhofstraße, die Herzog-Adolf-Straße und die Buchenstraße.
Nach Auffassung der CDU-Fraktion sollte jedoch die 7 cm hohe Schwelle in der Bahnhofstraße entfernt und durch drei 5 cm hohe Schwellen ersetzt werden. Die derzeit vorhandene Schwelle sei für einige Fahrzeuge mit nur geringem Bodenabstand zu einem fast unüberwindlichen Hindernis geworden und habe zum Teil erhebliche Verkehrsbehinderungen hervorgerufen. Die Anbringung von zwei weiteren Fahrbahnschwellen halte man für erforderlich, um in der Bahnhofstraße zu einer wirksamen Verlangsamung des Fahrzeugverkehrs beizutragen. Die bislang einzige Schwelle habe die Mehrzahl der Fahrzeugführer lediglich zum langsamen Überfahren des Hindernisses veranlaßt, unmittelbar danach sei jedoch wieder beschleunigt worden.
Unverändert soll nach Aussagen von Ratsmitglied Schwind (CDU) die Situation in der Herzog-Adolf-Straße und in der Buchenstraße im Stadtteil Horressen verbleiben. Auch die Höhe der Fahrbahnschwellen in der Herzog-Adolf-Straße (7 cm) erweise sich in diesem Straßenzug nicht als problematisch, da zum einen die Möglichkeit bestehe, sämtliche Ziele in dieser Straße durch Ausweichen auf Nebenstrecken auch ohne Überfahren der Schwellen zu erreichen. Zum anderen bestünden auch Wendemöglichkeiten innerhalb dieser Straße. Für die drei vorgenannten Straßenzüge gelte auch - so Ratsmitglied Schwind (CDU)
-, daß der durch die Anbringung der Fahrbahnschwellen bedingte Effekt der Verkehrsverdrängung vorteilhaft und gewollt sei.
Die Schwellen sollten dort unter Einbeziehung der vorgeschlagenen Ergänzung belassen werden.
Weitaus problematischer stelle sich die Situation in der Albertstraße da zunächst, daß man diese Straße nicht Dies werde belegt durch die Aussagen bauungsplanes, die Ausbaubreite und Gemäß den Planaussagen komme dieser düng zur B 49 zu. Dies habe seinen N
jedoch nach Auffassung der CDU-Fraktion r. Hierzu erklärt Ratsmitglied Schwind als reine Anliegerstraße ansehen könne, des in den 60er Jahren erstellten Be- die seinerzeit gewählte Finanzierungsform. Straße u. a. auch die Funktion der Verbin- iederschlag gefunden bei der Festlegung
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