Der Stellplatzbedarf für das gesamte Stadtgebiet beträgt 6000 Unterstellplätze, davon liegen 700 Plätze im Kerngebiet (alle Abstellplätze einschließlich Garagen usw.). Wichtig ist, daß aufgrund der gewonnenen Erfahrungen der Abstand zwischen Parkfläche und Ziel des Besuchers (z. B. Geschäfte) so kurz wie möglich gehalten werden sollte. Für 700 Unterstellplätze wird eine Gesamtfläche von ca. 15.000 qm benötigte Städtebaulich gesehen ist die beste Lösung die Errichtung einer Tiefgarage (Kosten ca. 18.000,-- DM pro Fahrzeug). Die zweitbeste Lösung ist der Bau einer Hochgarage (Kosten pro Fahrzeug ca. 14.000,-- DM). Aus städtebaulichen Gesichtspunkten betrachtet, rangiert das Abstellen der Fahrzeuge auf ebener Fläche an letzter Stelle, ist aber mit 2.000,— DM bis 3.000,— DM Kosten pro PKW die billigste Lösung. Herr Professor Leibbrand betont, daß das Parkproblem sehr wichtig ist und die Städte daher eine langfristige Parkplatzpolitik betreiben müssen.
Zusammenfassend stellt Herr Professor Leibbrand als Ergebnis der Planung folgende Vorschläge heraus:
a) der 4-spurige Ausbau der Alleestraße, Bahnhofstraße bis zum Parkplatzbereich muß in die Bebauungspläne aufgenommen werden.
b) Der Ausbau der Gelbachstraße zur Wirzenborner Straße hin muß ebenfalls in die Bebauungspläne aufgenommen werden. Wegen der Schwierigkeiten an der Kreuzung Kolpingstraße, Koblenzer Straße muß der Verkehr aus der Koblenzer Straße möglichst bald hinausgenommen werden.
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c) Ausbau der Parkgelegenheiten Zug um Zug.
Nach kurzer Diskussion faßt der Vorsitzende zusammen:
1. Die von Herrn Professor Leibbrand aufgezeigte Entwicklung wird insofern verstanden, daß bei einer Verwirklichung der Zielzahlen der Ausbau der Alleestraße unbedingt erfolgen muß. Als Übergangslösung bietet sich die Einführung eines Einbahnverkehrs über die Tiergartenstraße und Herzog-Adolf-Straße an.
2. Von den Anwesenden wird akzeptiert, daß aus dem Bereich der Gelbachstraße eine Straßenführung auf die Wirzenborner Straße erfolgt.
3. Abstellmöglichkeiten für Kraftfahrzeuge müssen im geforderten Umfang geschaffen werden.
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Ein wesentlicher Bestandteil der Konzeption von Herrn Professor Leibbrand ist die Schaffung einer Fußgängerzone im Bereich Kirchstraße, Großer Markt, Kleiner Markt, Bahnhofstraße (teilweise). Es handelt sich hierbei um eine klassifizierte Landesstraße. Bürgermeister Mangels trägt zwei Möglichkeiten des Ersatzes dieser Landesstraße vor.
1. Der aus westlicher Richtung (Koblenz) ankommende Verkehr könnte zu einem recht frühen Zeitpunkt schräg gegenüber der Bundeswehrkaserne abgefangen werden. Die Weiterleitung würde über die Diagonalstraße am Judenfriedhof vorbei über die Fröschpfortstraße führen. Zu einem späteren Zeitpunkt müßte die Anbindung an die Bahnhofstraße im Rahmen der Altstadtsanierung erfolgen.
2. Weiterführung des Verkehrs am Judenfriedhof vorbei nicht über die Fröschpfortstraße, sondern über die Albertstraße weiter über den Fürstenweg an der Werkstraße vorbei, an die Einmündung auf die Alleestraße bei der Shell-Tankstelle Arnst. Bei dieser Lösung würde jedoch ein größerer Verkehrsstrom durch allgemeine Wohngebiete führen (insbesondere Alberthöhe und Fürstenweg) und diese Gebiete mehr als notwendig belasten.
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