Akte 
Sitzung 05. Oktober 1989
Entstehung
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Punkt 8: Verkehrsberuhigung im Steinweg - Antrag der FWG-Fraktion -

Ratsmitglied Schweizer (FWG) führt zu dem Antrag der FWG-Fraktion aus, daß der Steinweg verkehrsberuhigt ausgebaut werden solle, da Fahrzeuge dort zu schnell fahren. Während der Bauzeit solle allerdings auf das Auf­stellen von Blumenkübeln verzichtet werden. Es sollten 7 Parkplätze mar­kiert werden. Auf diesen Parkplätzen sollte mit Parkscheibensystem für 1 Stunde der Verkehr überwacht werden.

Ratsmitglied Keil (CDU) erklärt für die CDU-Fraktion, daß die Verkehrsbe­ruhigung bejaht werde, aber erst nach Beendigung der Grobarbeiten am Haus Ecke Kirchstraße/Steinweg.

Ratsmitglied Bächer (SPD) spricht sich für eine Verkehrsberuhigung durch farbliche Markierungen von Parkplätzen mit Sperrflächen aus.

Ratsmitglied Manns (CDU) ist ebenfalls für eine Verkehrsberuhigung, will aber einen altstadtgerechten Ausbau erreichen.

Ratsmitglied Schwind (CDU) schlägt vor, auf einer Seite des Steinweges einen ausreichend breiten Gehweg anzulegen und da, wo es dann noch möglich ist, auch Parkplätze anzubringen. Dies soll aber auch erst nach den Grob­arbeiten für das Haus Ecke Steinweg/Kirchstraße erfolgen.

Ratsmitglied Schweizer (FWG) verdeutlicht nochmals, daß sofort etwas ge­schehen müsse.

Von Ratsmitglied Windeck (FWG) wird vorgeschlagen, die Einbahnstraßenregelung bis Haus Steinweg Nr. 26 aufzuheben und die Verkehrsberuhigung durch Schwellen zu erreichen. Bürgermeister Dr. Possei-Dölken erwidert, wenn dies vom Rat beschlossen werde, könne das Haus Nr. 26 abgerissen werden. Er sieht aber zur Zeit keine Veranlassung dazu.

Seitens der CDU-Fraktion bringt Ratsmitglied Manns vor, daß im nächsten Jahr eine vernünftige Lösung gefunden werden solle.

Ratsmitglied Bächer (SPD) sieht in dem Antrag der FWG-Fraktion eine vor­läufige Lösung. Er ist der Meinung, durch Aufstellen des Schildes "Verkehrs­beruhigung Ende" am Ende des Steinweges auch schon eine vorübergehende Lösung schaffen zu können.

Ratsmitglied Mies (CDU) sagt, daß er für den Einbau von Schwellen und den Abriß des Hauses Nr. 26 sei.

Anschließend stellt Bürgermeister Dr. Posse!-Dölken den Antrag der FWG-Frak­tion auf Verkehrsberuhigung des Steinweges durch Markierung von 7 Parkplätzen und der dazu gehörigen Sperrflächen nachdem in der Sitzung vorliegenden Lageplan zur Abstimmung.

Der Stadtrat lehnt diesen Antrag ab.

Abstimmungsergebnis: 14 Ja-Stimmen, 14 Nein-Stimmen

Ratsmitglied Manns (CDU) äußert, daß im Haushaltsjahr 1990 bei den Investi­tionsplanberatungen die Verkehrsberuhigung des Steinweges aufgenommen werden könnte.

Ratsmitglied Bächer (SPD) stellt den Antrag, das Schild "Verkehrsberuhigung Ende" vor der Tiefgarage aufzustellen.

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