Die Pflegeentgelte wurden zwar durch die Pflegesatzkommission des Landes ab 1. 1- 1978 pauschal um 4 v.H. angehoben. Da die daraus zu erwartenden Mehreinnahmen aber wie in den Vorjahren unter den Personal- und Sachkostensteigerungen liegen, muß zwangsläufig ein finanzieller Engpaß entstehen.
Die Kostenrechnung des Altenheimes ist ihrer Natur nach besonders personalkostenintensiv. Personalkosteneinsparungen müßten deshalb letztlich zu Lasten der individuellen Betreuung der Heimbewohner gehen. Diese Erkenntnis findet ihren Niederschlag im Stellenplan und in den Personalkostcnvoran- schlägen, die Mittel für die zusätzliche Beschäftigung einer Praktikantin und eine allgemeine Lohn- und Gehaltserhöhung im öffentlichen Dienst um effektiv 5 v.H. vorsehen.
Im Sachkostenbereich lassen sich Kostensteigerungen bei den Bewirtschaftungskosten durch den Anstieg insbesondere der Energiepreise, beim Lebensmittelverbrauch unter dem Gesichtspunkt der Vorsorge für das körperliche Wohl der Heimbewohner und dem Verwaltungskostenbeitrag an die Verbandsgemeinde nicht vermeiden. Die eingeplanten Lohnkostenerstattungen an den Bauhof der Verbandsgemeinde und der Stadt orientieren sich an den Vorjahresergebnissen. Dabei ist davon auszugehen, daß durch den Einsatz von Arbeitskräften dieser Einrichtung insbesondere für Instandsetzungsarbeiten jeder Art der Unternehmerlohn eingespart und damit eine echte Entlastung des Haushaltes des Hospitalfonds erreicht wird.
Der zuverlässigste Indikator für die Wirtschaftlichkeit des Heimes ist die Höhe der Zuführung des Verwaltungshaushaltes zum Vermögenshaushalt. Sie hat sich wie folgt entwickelt:
vom
79
VII
g vom 1979 . VII
0 vom <3 1979
--^
fig vom . 1978 !
P. VII ;
/om
178 711
\
g vom 1978 ,
. VII f'
205
Entwicklung der Zuführungen vom Verwaltungshaushalt zum Vermögenshaushalt - in 10.000 DH -
<3 vom
1978
..VII
104.101
3 vom
17.000**
17.350*
) bereinigt ua elnaallge Elnnahaen ln Höhe von 30.000 OH ) saldiert alt Zuführung voe Veraägenshaushalt

