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Der Stadtrat faßt mit 14 Ja-Stimmen und 6 Nein-Stimmen folgenden Beschluß:
Der Platz vor dem neuen Gebäude der Kreisverwaltung (ehemaliges Konvikt) erhält den Namen "Peter-Altmeier-Platz".
) VON
1978
VII
Punkt 1/11: Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfragen
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a) Bürgermeister Mangels verliest ein Schreiben des Vorsitzenden des Verkehrsund Verschönerungsvereins Horressen, der sein Amt niederlegt. Damit besteht die Gefahr, daß der Verkehrs- und Verschönerungsverein seine Aktivitäten ein-
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stellt.
Bürgermeister Mangels erklärt, er würde es bedauern, wenn dieser Verein, der
in der Vergangenheit lobenswerte Privatinitiative entwickelt hat, erlöschen
würde. Im Amtsblatt der Verbandsgemeinde Montabaur sollen die Bürger zur Unterstützung des Vereins und zum persönlichen Engagement aufgerufen werden.
b) Bürgermeister Mangels berichtet über eine Umfrage unter den Grundstückseigentümern des Rebstockes bezüglich des evtl. Ausbaues des Rebstockes. Die Grundstückseigentümer müßten 80 % der beitragsfähigen Ausbaukosten tragen. Das Ergeb
nis sei noch nicht endgültig ausgewertet. Die Aussagen sind jedoch überwiegend
negativ. Die Fraktionsvorsitzenden haben eine Kopie der eingegangenen Erklärungen erhalten. Die Fraktionen werden gebeten, darüber in der nächsten Fraktionssitzung zu beraten. Auch der Haupt- und Finanzausschuß und der Bauausschuß sollen sich in ihrer nächsten Sitzung mit diesem Punkt befassen. Im Entwurf des Haushaltsplanes 1979 ist diese Maßnahme wegen der überwiegend negativen Stellungnahmen der Anlieger nicht in das kurzfristige Investitionsprogramm aufgenommen.
'78
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c) Ratsmitglied Stühn weist darauf hin, daß sich am Aufgang zum Gebück ein alter Stollen befindet, dessen Eingang mit Stacheldraht gesperrt ist. Dieser Draht ist völlig verrottet. Die Verwaltung wird gebeten, im Interesse der Sicherheit der dort spielenden Kinder den Stollen sicher zu verschließen.
Außerdem habe ein Anlieger darauf hingewiesen, daß einige Bäume am Gebück zur Sauertalstr. hin Überhängen, so daß die Gefahr besteht, daß sie bei Sturm auf die angrenzenden Häuser stürzen. Die Verwaltung wird die Standsicherheit der Bäume prüfen lassen und evtl, die nötigen Maßnahmen in die Wege leiten.
d) Ratsmitglied Claude (CDU) macht auf den schlechten Zustand der Wege in der Gemarkung Eigendorf nach der Verlegung der Pipeline aufmerksam.
Die Verwaltung erklärt, mit der bauausführenden Firma werde eine"Schlußbegehung" durchgeführt, bei der auf Beseitigung aller Mängel geachtet werde.
e) Ratsmitglied Dr. Hütte (CDU) berichtet, die Brücke am Gelbach sei durch Hochwasser weggeschwemmt worden. Da diese Brücke sehr stark von erholungssuchenden
Wanderern frequentiert werde, sei ein Neuaufbau notwendig. In der nächsten Haupt- und Finanzausschußsitzung wird der Sachverhalt behandelt.
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