Akte 
Sitzung 12. März 1970
Entstehung
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Bei einem Zusammenschluß könnten solche Fehlplanungen in Zukunft vermieden werden. Bei einer so unmittelbaren Nachbarschaft sei ein Nebeneinanderleben nicht mehr vertretbar. Daß Horressen vor 100 Jahren schon einmal zu Montabaur gehört habe, sei nur am Rande zu erwähnen.

Herr Hübinger (Horressen) will wissen, ob die Stadt Montabaur einen Zusammenschluß von grundsätzlichen Bedingungen abhängig mache. Herr Bürgermeister Mangels antwortet, daß es solche Bedingungen nicht gebe, es gehe für beide Seiten nur um eine Übereinstimmung in den Sachfragen. Diese Antwort wird von dem Vertreter der SPD-Fraktion im Stadtrat Montabaur, Herrn Witte, uneingeschränkt als die eigene bezeichnet. Herr Bürgermeister Mangels ergänzt, daß es auch durchaus nicht entscheidend sei, ob auch Eigendorf über einen Zusammenschluß mit der Stadt Montabaur diskutieren wolle oder nicht. Der Fall Eigendorf sei auch etwas anders gelagert. Das Gespräch mit Horressen werde unabhängig davon geführt.

Herr Bürgermeister Merz will wissen, ob man wohl davon aus­gehen könne, daß auch von Seiten der Stadt Montabaur jeder Zwang ausgeschlossen werde. Bestimmte Berichte der Parteien des Kreises in der Zeitung seien in dieser Hinsicht nicht ganz klar gewesen. Herr Bürgermeister Mangels erwidert, von Zwang durch die Stadt Montabaur könne keine Rede sein.

Wenn Äußerungen hinsichtlich der gesetzlichen Zusammenlegungen im Raume Marienberg, Westerburg, Hachenburg und Rennerod gefallen seien, so beziehe sich das keineswegs auf eine analoge Handlung in Bezug auf Horressen.

Herr Decker stellt allerdings klar, daß politische Forderung der Kreistagsfrakti fraktion der CDU wäre, möglichst auf fre sammenschluß der Gemeinden Montabaur, Ho Eschelbach zu betreiben. Die Raumordnung natürlich genauso heftig diskutiert wie Mainz usw. Man müsse daher zunächst eine freiwilligen Basis aushandeln, bevor ein liehen Wohles liegende Vereinigung vom G angeordnet werde.

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Herr Bürgermeister Merz will wissen, warum sich die Stadt Montabaur nicht um Heiligenroth bemühe. Heiligenroth habe eine be­trächtliche Industrie und erscheine, finanziell gesehen, für Montabaur interessanter als Horressen und sei genauso nah ge­legen wie Horressen. Herr Bürgermeister Mangels entgegnet, es gehe nicht ausschließlich um finanzielle Dingegehe um ein Zusammenwachsen der nächsten Nachbarn. Dazu gehöre Heiligenroth nicht unmittelbar.

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