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1961%
Für die Jugendbucherei ständen im R.J. 1961 dann im ganzen 1100,—DM zur Verfügung. Diese Bruttomehrausgabe, die durch eine Einnahme von 600, DM der Bezirksregierung zu mehr als die Hälfte gedeckt wird , bittet die Verwaltung überplanmäßig zu bewilligen.
Einstimmig beschließt der Stadtrat wie folgt:
Der Stadtrat bewilligt zur Beschaffung von Jugendbüchern 1100,— DM , die zunächst überplanmäßig zu verbuchen und im nächsten Nachtrags = haushaltsplan 1961 einzustellen sind.
Mit diesem Punkt ist die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung been= det. Es folgen noch einige Anfragen.
Stadtrat Witte bittet bei dem Jugendherbergswerk anzufragen, wie es mit dem Bau der Jugendherberge in Montabaur steht.
I. Beigeordneter P e h 1 bittet dafür zu sorgen, daß der Bebauungs = plan " Alberthöhe " schnellstens genehmigt wird, damit die baulustigen Bürger mit dem Bauen beginnen können.
Bürgermeister Kraulich begründet die Verzögerung in der Bearbeitung des Bebauungsplanes wie folgt. Der Stadtrat hat bei Beschlussfassung über die Einsprüche, zwei Einsprüchen stattgegeben,worauf der Plan noch einmal 4 Wochen ausgelegt werden mußte. Weder die Stadt noch der Unterwesterwaldkreis seien an der Verzögerung schuld. Erst am Montag, den 12. Juni d. J., Ende der letzten Auslegungsfrist, könne die Be = hörde wieder tätig werden.
Weiter regte I. Beigeordneter Pehl an, das Stadtbauamt möge klären, wie der gefährliche Engpaß an der Ecke Klosterstraße-Steinweg für die Fußgänger eine Sicherung erfahren könne. Ein schmaler Steg für Fuß = gänger müßte unbedingt geschaffen werden.
Weiter setzte sich I. Beigeordneter Pehl für den Ausbau einer der Wege von der Sommerwiese durchs Gebück zur Schule und in den oberen Stadtteil ein. Ein solcher Aufgang sei für die Bewohner der Sommerwiese insbesondere aber für die Schulkinder sehr wertvoll. Bürgermeister Kraulich erklärt hierzu, sobald die Waldarbeiter, die z.Zt. noch die durch Windbrüche gefallenen 3oo Festmeter Fichtenholz auf arbeiten, frei sind, werden diese Arbeiter für die Wegearbeiten im Gebück eingesetzt, Noch eine Bitte hat Herr Pehl und zwar doch dafür zu sorgen, dass der Flur im alten Amtsgericht in Ordnung gebracht wird.
Stadtrat Weimer bittet dafür zu sorgen, daE die Mauer im Gebück baldigst ausgebessert wird. Wenn dieses nicht bald geschieht, rechnet er mit einem Einsturz der Mauer.
Zuletzt befaßten sich die Stadträte noch mit den wilden Müllplätzem inder Stadt, u.a. am"Wolfsturm"und am"Schloßbergweg" . Leider, so er = klärte Bürgermeister Kraulich, besäßen die meisten Bürger nicht den
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