Oie Roheinnahme in 1961 wird vorläufig auf 105.000,— DM geschätzt. Dem gegenüber stehen die Gesamtausgaben in Höhe von 85.279,— DM.
Es verbleiben DM 19.721 als Reinerlös.
Der Kulturplan 1961 wurde mit dem Revierbeamten, Oberförster Reifenberger eingehend besprochen und auf die Notwendigkeit der eingesetzten Arbeiten geprüft.
Gefordert werden 15.000,— DM, die bei einer Waidfläche von rd.
730 ha. erforderlich sind.
Außer dem Normalkulturplan 1961 wurde erstmalig ein Sonderkulturplan über Sonderaufwendungen für Wildschadensverhütungsmaßnahmen aufgestellt. Dieser Plan schließt mit 11.211,17 DM ab. Ein Teil
Heg 3etragp wurde aufgewandt für Schutzmaßnahmen in der Abt. 45 lt. Aufstellung des Revierbeamten. 2/3 der hier entstandenen Kosten hat der Jagdpächter getragen = 5.311,17 DM.
Weiter mußte die Abt. 32 a 3 "Hirschkopf" infolge 100%iger Rotwildschäden neu aufgeforstet werden. 2.500,— DM hierfür zahlt der Jagdpächter.
Für Schälschutzmaßnahmen durch Anstrich mit Spangol und Hobeln der Fichten in der Abt. 32a 4 "Hirschkopf" sowie für Anschaffung von 5 Stück Rindenhobeln zahlte der Jagdpächter Mast bei 680 ha Stadtwaldfläche 3.400,— DM.
Jagdpächter Mast zahlt ab 1.4.60 für Nlldschadensverhütungsmaßnahmen pro ha Jagdfläche 5,— DM, bisher 1,— DM. Insgesamt zahlt Mast für 1142 ha Gesamtfläche des Jagdbezirks I Montabaur jährlich 5.710,- DM. Davon erhält die Stadt Montabaur als Jagdgenosse jährlich 3.400,— DM die ausschließlich lt. Beschluß des Stadtrates v. 30.6.60 bis zum Jahre 1965 für Schälschutzmaßnahmen verwendet werden.
Der 1. Beigeordnete dankt Herrn Kunst für seine Ausführungen und stellt fest, daß es recht entmutigend sei, daß aus einem so großen Waldbestand so wenig herausspringe.
An der kurzen Aussprache und Stellungnahme beteiligen sich alle Fraktionen.
Stadtrat Witte führt noch aus, daß der Stadtrat eigentlich beschließt was bereits geschehen ist. Er bittet um Vorlage des Hauungs- und ' Kulturplanes für das FWJ. 1962 bis spätestens Sommer ds. Jahres.
Der Stadtrat beschließt einstimmig die Annahme des Hauungsplanes für das FWJ. 1961 mit 2.800 fm Einschlagsoll an Derbholz.
Der Stadtrat beschließt einstimmig die Annahme des Kulturplanes für das FWJ. 1961 in Höhe von 15.000,— DM.
Der Stadtrat beschließt einstimmig die Annahme des Sonderkulturplanes über Sonderaufwendungen zur Wildschadensverhütung im FWJ. 1961 in Höhe von 11.211,17 DM.
Punkt 4
Antrag auf geldliche Ablösung von Deputatholz.
Das kath. Pfarramt St. Peter in Ketten in Montabaur hat am 4.1.61 Antrag gestellt, die der Pfarrei jährlich von der Stadt zu liefernden 26 rm Buchenscheitholz ab 1.1.1962 in barem Geld auszuzahlen.

