Akte 
Sitzung 09. Juni 1960
Entstehung
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Beigeordneter Fehl stimmt namens der CDU-Fraktion dem Verkauf des Waldgeländes zu den angegebenen Bedingungen zu.

Stadtrat Witte von der SPD-Fraktion führt aus, daß seine Fraktion wahrscheinlich die Sache nicht verhindern könne, sie könne aber auch nicht zustimmen.

Stadtrat Witte führt weiter aus, daß die Bundeswehr zwar die Zufahr fahrtsstraße befestigen und ausbauen solle, sie aber im Eigentum der Stadt belassen werden soll.

Der Bürgermeister entgegnet hierauf, daß das nicht gut angä^ig sei, da dann die Stadt die Unterhaltung habe. Zum anderen wird die je­derzeitige Benutzung der Straße durch die Stadt vertraglich fest­gelegt.

Stadtrat Kunkler stimmt namens der FDP-Fraktion dem Verkauf des Geländes zu.

Weitere Wortmeldungen erfolgen nicht. Der Stadtrat wird gebeten, folgenden Beschluß zu fassen:

"Der Stadtrat stimmt einer Veräußerung der für die Anlage eines Standortschießplatzes benötigten 6 - 7 ha großen Waldfläche an den Bund grundsätzlich zu.

Lagemäßig handelt es sich hierbei um den sogenannten Reiterplatz im Stadtwald mit der entsprechenden Vergrößerung auf 6 bzw. 7 ha.

Der Stadt rat ist auch damit einverstanden, daß die von der B 49 zur Anlage führende Zufahrt an den Bund veräußert, von diesem aus­gebaut wird und unter Gewährleistung des Nutzungsrechts der An­lieger den Status einer bundeseigenen Privatstraße erhält.

Im Kaufvertrag ist für die Stadt Montabaur ein Rückkaufrecht für den Fall auszumachen, daß das Gelände für den angegebenen Zweck nicht mehr benötigt wird.

Die Genehmigung der endgültigen Fassung des Vertrages behält sich der Stadtrat vor.

Die Abstimmung für vorstehenden Beschluß ergibt folgendes Ergeb­nis.

Für den Verkauf des Geländes 12 Stimmen,

dagegen - Stimmen,

Enthaltung 5 Stimmen.

Punkt 3

Beschlußfassung über Ausschreibung oder Nichtausschreibung der hauptamtlichen Bürgermeistersteile.

Bürgermeister Kraulich beauftragt den 1. Beigeordneten mit der j^gyj^hhrung der Sitzung und verläßt vorübergehend den Sitzungs­saal .

Beigeordneter Pehl führt aus, daß sich der Finanz und Hauptaus schuß schon mit der Angelegenheit befaßt habe und einmütig die Ansicht vertrat, die Stelle nicht auszuschreiben und den derzei­tigen Stelleninhaber wiederzuwählen^

Bürgermeister, Dipl.Kaufmann Robert Kraulich wurde in der Stadt­ratssitzung am 11. Januar 1949 auf die Dauer von 12 Jahren

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