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Beigeordneter Fehl führt aus, daß er seitens seiner Fraktion einem Zuschuß m Hohe von 21.000,— DM zustimme. Er könne es jedoch nicht erstehen, daß Gewerbetreibende in Montabaur sich gegen eine Bezuschussung ausgesprochen hätten, zumal das Montabaurer Gewerbe doch auch aus einer solchen Einrichtung Nutzen ziehen würde.'
Stadtrat Yfitte empfiehlt, sich noch einmal über die Höhe des zu ae- währenden^Zuschusses im Stadtrat zu unterhalten. Wenn auch die Finanz läge der Stadt für die nächsten Jahre sehr angespannt bleiben wird so sei doch ein Betrag von 25.000,— DM als Kostenbeteiligung bei ' einem solchen Projekt nicht zu viel. Er führt weiter aus, daß es auch den Gewerbetreibenden zugute kommt, wenn hier eine Jugendherberge steht, in der 100 - 150 Betten bereitgehalten werden. Die jetzige Jugendherberge ist schon lange nicht mehr zeitgerecht. Nicht zuletzt könnte man im Winterhalbjahr, wenn die Jugendherberge nicht so stark belegt ist, hier Kurse und Lehrgänge für Jugendliche durchführen.
Stadtrat Kunkler führt namens seiner Fraktion aus, daß zwar die Notwendigkeit einer neuen Jugendherberge nicht bestritten werden könne, aber er müsse auch darauf hinweisen, daß die Stadt noch einen unausgeglichenen Etat habe. Die Verwaltung käme dann letzten Endes nicht umhin, die Steuersätze erneut zu erhöhen. Der mittelbare Nutzen, den eine Jugendherberge bringe, sei wohl so erheblich nicht für die Gewerbetreibenden. Der Optik wegen empfiehlt er, bei einem Zuschuß von 21.000,— DM zu verbleiben.
Der Bürgermeister führt noch weiter aus, daß andere Städte, wie Bad Ems, Westerburg und Marienberg viel mehr für derartige Einrichtungen der Jugend aufwenden, obwohl z.B. Westerburg bestimmt finanzschwächer ist als Montabaur. Lehnt Montabaur den Zuschuß ab, so wird bestimmt eine andere Stadt wie Bad Ems sich gern bereit erklären, diesen Zuschuß zu geben. Der Bürgermeister will selbstverständlich mit dem Landratsamt in Verhandlungen treten und versuchen, ob'der Kreis die restlichen 4.000,— DM noch übernimmt.
Der Stadtrat erklärt sich einstimmig bereit, dem Jugendherbergsverband einen Zuschuß von 21.000,— DM zuzusagen, der in 3 gleichen Jahresraten von je 7.000,— DM in den Rechnungsjahren 1959/60 und 1961 angesammelt werden soll.
Die Verwaltung wird beauftragt, mit dem Kreis in Verhandlungen zu treten, daß von hier die restlichen 4.000,— DM noch übernommen werden. Sollten die Verhandlungen mit dem Kreis zu keinem positiven Ergebnis führen, muß die Angelegenheit dem Stadtrat noch einmal vorgetragen werden. An dem geringen Zuschuß der Stadt soll keinesfalls das Bauprojekt Jugendherberge scheitern.
b) Kostenbeteiligung für die Anschaffung eines Pkw. für die Kranken Schwester.
Für die Schwester der Krankenpflegestation will der Stadtpfarrer einen Pkw. beschaffen. Die Beschaffung ist notwendig, da die Schwester in Anbetracht der oft weiten Entfernungen in der Stadt ihren Dienst nur unter großen Schwierigkeiten versehen kann. Den größten Teil der Anschaffungskosten übernimmt die kath. Pfarrgememde und der Caritasverband. Die beteiligten Gemeinden geben angemessene Zu Schüsse. Die Stadtverwaltung hat hierüber Erkundigungen eingezogen und die Verwaltung ist der Meinung, daß ein Antellsbetrag von 500,-um für die Stadt angemessen ist.
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