Montabaur, den 5. November 1958
Niederschrift
über die Stadtratssitzung am Dienstag, dem 4. November 1958
Anwesend waren unter dem Vorsitz von Bürgermeister Eraulich: die Beigeordneten: Pehl, Scheidt,und Joras,
die Stadträge: Morschheuser, Weimer, Eberz, Mahn, Decker,
Speier, Witte, Eraemer, Kantermann, Ratz und Eunkler.
Entschuldigt fehlten: die Stadträ^e Burg, Rothbrust und Ihtra. Unentschuldigt fehlten: die Stadträte Hartert, Frl. Seepe, Weyand
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30. 4. 1959
Der Bürgermeister eröffnet um 17,o5 Uhr die Sitzung.
Er begrüßt die Anwesenden recht herzlich und stellt fest, daß formend fristgerecht zur heutigen Sitzung geladen wurde und der Stadtrat beschlußfähig ist.
Die Sitzung, die ursprünglich am 30.10. stattfinden sollte, mußte auf den 4.11.58 verlegt werden, da an diesem Tage die Beisetzung des plötzlich verstorbenen und erst vor kurzem ausgeschiedenen 2. Beigeordneten, Regierungsamtmann i.R. Earl Germann, in Hachenburg stattfand.
Bürgermeister Eraulich würdigt sodann die Person des Verstorbenen, der seit 1952 als Stadtrat und von 1956 bis zu seihem Ausscheiden als 2. Beigeordneter im Stadtparlament tätig war.
Wer mit ihm zusammengearbeitet hat, mußte ihn schätzen. Ohne Ansehen der Person oder Vertretung sonstiger Interessen gab er sein Bestes für das allgemeine Wohl. Die Verwaltung war für seine Mitarbeit äußerst dankbar und bedauerte sein allzufrühes Ausscheiden aus gesundheitlichen Gründen.
Der Bürgermeister sprach der Familie persönlich das Beileid aus.
Ein großer Teil des Stadtrates hat an der Beerdigung teilgenommen. Herr Germann wird in den Reihen des Stadtrates nicht vergessen werden. Das soll eine hohe und heilige Pflicht sein.
Zum Gedenken an den Verstorbenen bittet der Bürgermeister die Anwesenden, sich von ihren Plätzen zu erheben.
Es wird sodann in die Tagesordnung eingetreten.
Öffentliche Sitzung.
Der Bürgermeister bittet den Stadtrat, Punkt 1 "Bewirtschaftung Campingplatz" von der Tagesordnung abzusetzen.
Es war der Verwaltung nicht möglich, bis heute alle offenstehenden Fragen zu klären? Bevor nicht alle Unklarheiten -beseitigt sind, will die Verwaltung die Angelegenheit dem Stadtrat nicht vortragen.
Der Stadtrat ist einstimmig damit einverstanden, daß Punkt 1 der Tagesordnung abgesetzt wird.
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