Akte 
Sitzung 04. November 1958
Entstehung
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die städt. Wohnungen am Friedhof und an den Eigendorferstraße zu

begutachten.

Während die Wohnungen in der Stadtmühle als für menschliche Unterkunft ungeeignet bezeichnet werden, wird der Zustand der Wohnungen am Friedhof und der Eigendorferstraße für tragbar gehalten.

Die Wohnungen, die die Stadt hier errichten muß, werden in keiner Weise rentierlich sein, denn es fällt heute schon schwer, die sehr geringe Miete hereinzubekommen.

Die Verwaltung wird versuchen, von der Regierung einen Zuschuß zu erhalten, der gewährt wird zur Schaffung von Wohnungen für Elends­quartiere. Es handelt sich hier um 5.000, DM pro Wohnungseinheit.

Beigeordneter Fehl führt namens seiner Fraktion aus, daß die Ver­waltung bemüht sein muß, allen Menschen in Montabaur eine menschenwür­dige Wohnung zu schaffen. Er stimmt dem Vorschlag der Verwaltung zu, im kommenden Rechnungsjahr das Problem zur Losung zu bringen.

Stadtrat Witte bringt ebenfalls zum Ausdruck, daß sich niemand der Notwendigkeit der Schaffung neuen Wohnraums für diese Elendsquartie­re verschließen kann. Was die Miete angeht, so müsse man mit allen Mitteln versuchen, diese dann hereinzubekommen.

Stadtrat Kuntermann gibt ebenfalls seine Zustimmung.

Der Stadtrat faßt einstimmig folgenden Beschluß:

"Die Stadtverwaltung wird beauftragt, umgehend Vorschläge für die Schaffung neuer Wohnungen für sozial schwachgestellte Familien aus­zuarbeiten und spätestens zusammen mit dem Haushaltsplan für 1959 dem Stadtrat zur Beschlußfassung vorzulegen.

Gleichzeitig wird das Stadtbauamt beauftragt, Pläne auszuarbeiten, wo und wie das Projekt verwirklicht werden kann und diese dem Bau- und Finanz- und Hauptausschuß vorzulegen.

Punkt 4

Kostenbeteiligungsantrag für a) den Neubau einer J ug endherberge.

Der Bürgermeister erteilt Oberinspektor Gilles das Wort zur Bericht­erstattung. ^

Die Verhandlungen über den Neubau einer Jugendherberge in Montabaur sind in ein entscheidendes Stadium getreten.

Der Jugendherbergsverband hat dem Landratsamt zugesagt, in 2 - 3 Jahren in Montabaur eine neue Jugendherberge zu erbauen, wenn der kommunale Kostenanteil sichergestellt ist. U

Die Baukosten werden nach vorläufiger Schätzung mit 500.000, DM

angegeben. . ,

Hierzu fordert der Jugendherbergsverband vom Kreis und atadt einen Zuschuß von insgesamt 100.000, DM. Die Kreisverwaltung sc lag daß die Stadt hiervon 25-000, DH übernimmt. Das Jugendherbergswerk will die Jugendherberge in Montabaur in den nächsten 2 *" 3 errichten, wenn Kostenzusicherungen seitens der Stadt und des Kreises

Die^NotweAdigkeit einer neuen Jugendherberge für Montabaur kann wohl nicht verneint werden. Es ist wohl auch nicht gut mog , sem Antrag zu entziehen.

Der Finanz- und Hauptamsschuß hat sich mit ^^.^elegenheit befaßt^ Rnd schlägt vor, einen Zuschuß von 21.000, DM zuzubillieon,

3 gleichen Jahresraten von je 7.000, DM angesann

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