Akte 
Sitzung 13. August 1957
Entstehung
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1. Die Stadt Montabaur erwirbt von der Witwe Johann Intra die Parzelle Gemarkung Montabaur, Flur 17 Nr. 149/2976 = 0 76 ar groß zum Preise von 182,40 DH (60,-- DM die Rute) '

2. Der Hospibalfon^s Montabaur verkauft an Josef Schneider Montabaur, die Parzelle Gemarkung Montabaur, Flur 17 Nr! 162/2975 = 1,63 ar groß zum Preise von 391,30 DM.

3. Vertragskosten und Grunderwerbsteuer zu 1. übernimmt die Stadt Montabaur und zu 2. Herr Josef Schneider, Montabaur.

Der Stadtrat stimmt einstimmig für diese Regelung.

Punkt 2

Abschluß von Wasserlieferungsverträgen mit 3 Großabnehmern.

Oberrentmeister Gilles unterrichtet an Hand der Vorlage den Stadt­rat darüber, daß 3 Großabnehmer in der Stadt besonders behandelt ' werden müßten, bei der Erhöhung des Wassergeldes ab 1. 9. 1957 ^

Es handelt sich hierbei an erster Stelle um das Krankenhaus der ;

Barmh. Brüder. Die Verwaltung schlägt vor, dem Krankenhaus das Wasser auf die Dauer von 5 Jahren zu den alten Bedingungen zu lie­fern. Dies soll ein Entgegenkommen der Stadt sein, da den Wünschen der Genossenschaft auf Zahlung des Zuschusses zum Krankenhausumbau in größeren Raten nicht entpsrochen werden konnte.

Die Molkerei zahlte bisher ein Wassergeld von 20 Dpfg. pro cbm.

Von diesen beiden Abnehmern soll in Zukunft 80 % des Kleinverbrau­cherpreises, also 0,40 DM gefordert werden.

Der Finanz- und Hauptausschuß war in seiner Sitzung vom 26.7*57 mit ^ dieser Regelung einverstanden.

Der Bürgermeister führt noch aus, daß der Verbrauch der Molkerei zur Zeit nicht so groß sei, daß man sie als ausgesprochenen Großabnehmer behandeln müsse. Sollte sich das in Zukunft noch ändern, so könne man immer noch mit der Molkereigenossenschaft verhandeln.

Der Stadtrat faßt einstimmig folgenden Beschluß:

Der Stadtrat genehmigt den Vorschlag des Finanz- und.Hauptausschus­ses betreffs der Regelung des Wasserbezugs mit dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder.

Für die Molkerei und das Bischöfliche Konvikt werden 80 % des Klein­verbraucherpreises, also 0,40 DM pro cbm festgesetzt.

Punkt 3 j

Bau von 16 Wohnungen. ^ '

Bürgermeister Kraulich bittet Oberrentmeister Gilles zur Bericht­erstattung.

Zur Finanzierung des Bauvorhabens der 16 Wohnungen für Landesbedien­stete in Montabaur ist es erforderlich, daß die 5 Anträge für Auf- j baudarlehen mit insgesamt 18.700, DM von den zukünftigen Johnungs ^ Inhabern, die anspruchsberechtigt nach dem LAG sein müssen, sei s gestellt werden.