Akte 
Sitzung 31. August 1956
Entstehung
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verlängerte Albertstraße reehts und links noch auszubauen. Die Ver= waltung hat einen Entwurf für die Erweiterung des Wirtschaftsplanes ausgearbeitet. Das Bebauungsgebiet würde nach diesem Plan mit der Albertstraße abschließen.

Herr Bürgermeister gibt zur Kenntnis, daß die Bezirksregierung durch das Landratsamt der Stadt Montabaur ein Schreiben zuleiten ließ, worin die Bezirksregierung gegen die Ausweitung des Wirtschaftsplanes ist.Den Entwurf der Stadt lehnt sie , ohne evtl.einen eigenen Entwurf zu bringen, eimfach ab.

Wenn die Bezirksregierung, so betont Herr Bürgermeister ausdrück­lich, auf diesem Standpunkt verharrt, muß die Angelegenheit der Landesregierung zur Entscheidung vorgelegt werden.

Beigeordneter Pehl sowie Stadtrat Germann bringen namens ihrer Fraktionen zum Ausdruck, dass sie es nicht verstehen, wieso die Be = zirksregierung grundsätzlich gegen eine Erweiterung des Wirtschafts = planes ist, zumal Bereits Straßen und Versorgungsanlagen teilweise erstellt sind. Einstimmig ist der Stadtrat damit einverstanden, dass aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit der Wirtschafts= plan wie von der Verwaltung vorgeschlagen geändert bezw. erweitert wird.

Punkt 4 b

Ansied^lungsantrag Katz

Max Kai?wohnhaft in Heiligenroth hat bei d^er Stadtverwaltung Montabaur einen Antrag auf Ansiedlungsgenehmigung gestellt, um ein Einfamilienhaus in dem erweiterten Baugebiet " Auf dem Wassergraben" errichten zu können. Dieser Antrag war-der BezirksregierungMontabaur zur Genehmigung vorgelegt worden, Wie bereits in Punkt 4 a darge = legt, lehnt die Bezirksregierung den Erweiterungsplan und somit auch die Bebauung in dem vorgesehenen Gebiet ab. Die Regierung selbst hat nur einen Entwurf für zwei Bauplätze ausgearbeitet, die aber dem ganzen Gebiet dieses Teiles nicht gerecht werden, Durch diese Ein = teilung wird das von der Verwaltung vorgesehene Erweiterungsgebiet für eine zukünftige Bebauung fast unmöglich gemacht. Mit einer sol = chen Regelung kann sich die Stadtverwaltung nicht zufrieden geben.

Herr Bürgermeister gibt das Schreiben der Bezirksregierung auf das bereits in Punkt 4 a hingewiesen worden war, in seinem vollen Wortlaut bekannt. g

Die Stadt wird weiter in der Angelegenheit verhandeln. Wir wollen, so führt Herr Bürgermeister aus, nur das haben, was una im Rahmen der bestehenden Gesetze zusteht un# das muß auch ver­fochten werden.

Der Stadtrat ist damit einverstanden, dass die Verwaltung in diesem Sinne die weiteren Verhandlungen führt.

Punkt 5

Änderung des Bebauungsplanes " Alberthöhe."

Durch die Bebauung am Wassergraben einschl. der Erweiterung dieses Baugebietes bis zur Albertstraße und die Bebauung der Wölfches= bitz ist der Schwerpunkt des bebauten Stadtgebietes von Montabaur der Alberthöhe näher gerückt und wird bei weiterer Bebauung die Albert= höhe einst eine zentrale Stellung einnahmen .

Bereits in einer früheren Sitzung war erwähnt worden, dass es zweckmäßig sei, den Bebauungsplan " Alberthöhe " zu ändern. Das Stadtbauamt hat hierzu einen Planentwurf ausgearbeitet, den Herr Bürgermeister 'ausführlich^ an Hand der Zeichnung erläutert.

Der Plan soll nicht überstürzt gefertigt werden, sondern sollen die nächsten Monate-..zu ausführlichen Überlegungen genutzt werden.

Herr Bürgermeisterin?!? , zu diesem Zweck evtl, den Bauausschuß durch

Herren