Akte 
Sitzung 03. Juni 1955
Entstehung
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Punkt 4 Verschiedenes

Ausbau der Bundesstraße 49 Montabaur- Neuhäusel.

Das Straßenbauamt Diez hat mit Schreiben vom 17.5.1955 mitge= teilt, dass im Monat Juni 1955 eine Verbreiterung der Bundesstraße 49 zwischen Montabaur und Neuhäusel( Pflaste$g-tmcke im Montabaurer Stadtwald) und die Landstraße I.Ordnung 19( Umleitung um die Mon = tataurer Höhe ) um je 1,5o m auf beiden Seiten erfolgen soll. " gleichzeitig bittet das Straßembauamt um die Genehmigung, die zu benötigten Geländestreifen in Anspruch nehmen zu können.Was das Fallen von Bäumen anbetrifft, so dürfte dieses nur in einem gerin= gern Umfange nötig sein. Die Fällung selbst könnte noch im kommen= den Winter erfolgen.

Jm Jnteresse des Verkehrs und der Dringlichkeit der An= gelegenheit,hat die Verwaltung ihr-vorläufige Zustimmung gegeben.

Einstimmig beschliesst der Stadtrat wie folgt:

Jm Jnteresse des immer mehr zunehmenden Verkehrs, erklärt sich der Stadtrat mit der Abgabe der in Frage kommenden Geländestreifen von je 1,5o m Breite,beiderseits der Teilstrecke der Brundesstraße 49 Montabaur- Neuhäusel ( Pflasterstrecke im Montabmnrer Stadt = wald) und die Landstraße I. Ordnung 19 ( Umleitung um die Monta= baurer Höhe ) zur Verbreiterung der Straße einverstanden.

Herr Bürgermeister wird ermächtigt , wegen des Preises für das abzugebende Gelände mit dem Straßenbauamt zu verhandeln.

Punkt 4 Verschiedenes, chspannungsanlage für die Wasserversorgung :Stadtwald.

Von der Kevag ist nachdem mit Herrn Direktor Jansen am 12.Mai d. J. Rücksprache genommen war, am 31. Mai 1955 ein neuer Kostenvoranschlag vorgelegt worden. Endsumme 80 383,- DM Jm ersten Kostenvoranschlag wurden gefordert 93 760- D.M.Nicht enthalten sind in dem neuen Kostenvoranschlag die Kosten für die Transformatorenhäuser, die mit 5 600,- D.M. veranschlagt sind. Gesamtkosten somit 85 983,- D.M. Erspart werden gegenüber dem ersten Kostenvoranschlag immerhin noch 7 777,- D.M.

Der Betrag für die Anlage, die nach der Ausführung durch die Kevag in ihr Eigentum und Uy,terhaltungspflicht übergeht, be= läuft sich auf 69 887,- D.M. Diesen Betrag hat die Stadt somit als Baukostenzuschuß zu leisten.

Die beiden Transformatorenhäuser mit der Hochspannungseinrich= tung und den Transformatoren Gesamtkostenvoranschlag 16 o96,-D.M bleiben in Eigentum der Stadt Montabaur.

Es kommt zu einer ausgiebigen Aussprache, an der sich

alle Fraktionen beteiligen.

Bevpr es zu einer Abstimmung kommt,verlässt Stadtrat Rothbrust, der Angestellter der Kevag ist, den Sitzungssaal .

Einstimmung beschliesst der Stadtrat nunmehr wie folgt:

Der Stadtrat ist mit der Vergebung der Arbeiten an die Kevag in Koblenz einverstanden. Nach dem Umbau der Transformatoren = Station Eigendorf und navh Erstellung der 1o kV Freileitung, sowie Verlegung des Hochspannungskabel ge^en diese Anlagen nach Bezahlung durch die Stadt in das Eigentum und in die Unterhaltung der Kevag über.

Punkt 4

rschiedenes _ .

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warf dem Stadtrat zur Kenntnis.

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