Akte 
Sitzung 03. Juni 1955
Entstehung
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Beigeordneter Pehl dankt Herrn Bürgerme.ster, dass er sieh für di. Er. haltong der Haltestelle am BroBen Markt eingesetzt hat. Mit diesem Dank verbindet Herr Fehl die Bitte, weiter dafür einzutreten, dass aa:j für die Sicherheit der FuSgänger etwas getan wird. Wenn die Anbringung* Zebraetreifen abgelehnt wurde, müsste unbedingt irgend eine ander!

Lösung gefunden werden. , _ . ^ ^

Es kommt zu einer eingehendenAussprache , an der sich alle Frak:

tionen beteiligen. . ,

Herr Bürgermeister wird versuchen, auch in dieser Frage eine befrie

digende Lösung zu finden.

Stadtrat Eberz trägt im Aufträge der Bauernschaft vor, dass zum Ausbau der Feldwege von Seiten der Stadt mehr getan werden müsse. Hey Bürgermeister entgegnet, dass es Herrn Eberz nicht unbekannt sein dürft welche Mittel die Stadt alljährlich zum Ausbau der Feldwege aufwende. Er muss hierbei auch auf die Geldquellen aufmerksam machen, die zum größten Teil nicht aus der Landwirtschaft , sondern aus der Gewerbes^] er fließen. Der Stadtrat hat beschlossen, Jahr für Jahr einen Feldweg ] auszubauen. Alle Wege durch Flickarbeit provisorisch herzurichten , ist] aus alter Erfahrung zu verwerfen. Es muss richtige und gute Arbeit g leistet werden. Dass die Feldwege sich teilweise in einem schlechten Zustand befinden, ist in der Hauptsache darauf zurückzuführen, dass schwere Traktoren und Lastwagen sie befahren. Wenn die Bauernschaft klagt, muss sie dieses mit berücksichtigen.

Einstimmig fasst der Stadtrat folgenden Beschluss:

Die Verwaltung wird beauftragt, die Arbeiten für die Halte stelle^ Koblenzerstr/Parkplatz in a.r BahnhoBdmit der Bostverwaltung und den weiteren Hausbesitzern in V$r=] handlung zu treten und die Arbeiten vorzubereiten.

Punkt 4 Verschiedenes

Teilweise Umlegung der Alberthöhe.

Herr Bürgermeister erläutert in kurzen Umrissen eia Um = legungsverfahren. Der Stadtrat hatte sich in der Stadtratssitzungi]

з. Kiärz d. J. mit der Teilumlegung des Baugebietes " Alberthöhe"

trag des Lehrers Heinrich Fries- befaßt. Es wurde beschlossen, da8 , Stadtbauamt solle auf dem Verhandlungswege versuchen, König zu gen, die neuerworbene Parzelle 3771 an Fries abzugeben. König lehis te die Abgabe ab. Daraufhin wurde , wie in dem Stadtrat sbeschluB weiter festgelegt, an das Katasteramt der Antrag auf eine Teilver messung gestellt. Das Katasteramt hat am 4. Mai d. J. einen Verhäng lungstermin mit den Beteiligten durchgeführt. Eine Einigung kam nica zustande. Dzaaufhin stellt das Katasterämt eine Umlegung nach

§§ 27-47 des Aufbaugesetzes bezüglich der Flurstücke 3771,3772,377)!

и. .3774 anheim. Nach einer Beschwerdeschrift des Herrn Dr .Heinz die an das Katasteramt weitergegeben wurde,teilt diese Stelle am 25 5.1955 mit, Umlegungsbeschluss der Bezirksregierung herbeizu = führen. Der Antrag wurde daraufhin am 28. Mai 1955 an die Bezirks^ gierung gestellt.

. i diesen Ausführungen des Herrn Bürgermeisters, folgt

l^bha.f'ts Diskussion, an der sich alle Fraktionen beteiligen. Stadtrat Glrmann fuhrt schliesslich aus, daß sich die Verwaltung . mit dem was Herr König in seinem Schreiben will, nicht zu befasset hat, sondern dils lediglich Sache der UM^egungsbehörde sei.

Mit den getroffenen Maßnahmen der Verwaltung erklärt sich der Stadtrat einverstanden.