Akte 
Sitzung 01. April 1955
Entstehung
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auf

reißen zu. lassen und dem sich ergebenden freien Gelände einen Ruhe = platz für die Insassen de's Altersheimes zu schaffen, der in den Vormittagsstunden auch als Spielplatz für die Kinder des Kinderg*r= tens genutzt werden kann.

Für den Abbruch der Scheunen sind im Etat des Hospitalfoada l25o,-D.M. eingesetzt. Es liegt nun im Interesse des Altersheimes wie auch des Kindergartens, dass mit den Abbrucharbeiten schnellstem begonnen wird. Die Verwaltung bittet daher, diese Maßnahme als Vor^, nahmefaus dem Etat des Hospitalfonds,bereits jetzt zu genehmigen. Der' Ertrag des alten Holzes aus dem Abbruch wird auf 350-D.M-geschab Einstimmig faßt der Stadtrat folgenden Beschluß:

Dem Abbruch der Hospitalscheunen im Rahmen der im Haushalt Hospitalfonds für das Rechnungsjahr 1955 bereitgestellten Geldmiti in Höhe von 1250 - D.M. wird zugestimmt.

Funkt. 3 *

Neudruck eines Prospektes der Stadt Montabaur und des Gaststättenverzeichnisses.

Die Prospekte der Stadt Montabaur gehen zu Ende und isj dringend an der Zeit, eine Neuauflage in Druck zu geben. SeitH Wochen werden nur noch die wichtigsten Nachfragen befriedigt, damit der alte Bestand bis zum Neudruck reicht.

4 ' bekannte Druckereien haben Angebote eingereicht. Bei^einer Auflage von 20 000 Stück liegen die Preise von 2 26cj bis 5 04o,- D.M. !

Das teuerste Angebot kommt für die Stadt nicht in Fr*p? aber auch das billigste soll nicht unbedingt genommen werden. E: muß an erster Stelle auf gutes Papier und auf saubere Ausfuhr^ gesehen werden.Das Prospekt muss eine .gute Reklame für die St*:, sein. !

Die einzelnen Fraktionen schliessen sich den Ausführung!! des Bürgermeisters an.

Als Vorausnahme aus dem Haushaltsplan 1955 genehmigt der^ Stadtrat einstimmig, dass das neue Prospekt in Druck gegeben wir

Punkt 4

Grundstückstausch zwischen der kath.Pfarrgemeinde und der Stadt Montabaur.

Herr Bürgermeister führt aus, dass es sich hier in sofern um t einen Jrrtum handelt, als dass kein Tausch, "sondern ein Kauf uadj

Verkauf vorzunehmen ist. j

Jm Z^ge der Baulanderwerbung des gemeinnützigrn Siedlung^ Werkes GmbH Frankfurt -Main- früher St. Gedrgswerk in der Siedl^ am Wassergraben, hat der Landwirt Johann Müller Gelände abgegelXj Durch die katholische Kirchengemeinde Montabaur wurde ihm hierf&j Ersatz zugesagt. Die kath. Kirchengemeinde verfügt über genügend} Landbesitz, es ist aber kein Gelände darunter, das Müller als M Schädigung annehmen will. Der Landwirt Johann Müller möchte KM} das von ihm seit Jghren gepachtete Grundstück des Hospitalfoads*

" Auf dam Sauerbörnchen " Parzelle 1774, Größe 2o.35 &r, käuflich,? erwerben. Als Ausgleich müsste die kath.Pfarrgemeinde dem HospW fonds das Grundstück-Flur 46, Parzelle 20/2, Größe 44,75 ar am Autobahnzubringer,verkaufen. Für den Hospitalfonds wäre dieser kauf äusserst günstig. Das neu zu erwerbende Grundstück soll mH weiterem bereits in diesem Gelände vorhandenen Landbesitz aufgs ,

forstet werden* ^ ^ ^ + piiJ

Beide Grundstücke sind von Herrn Landwirtschaftsrat

geschätzt worden. Acker des Hospitalfonds je Rute 11,-D.M. n

stück der kath. Kirchengemeinde je Rute 2,5o-DM Landwirt