Bürgermeister vor, von Born*nur die Parzellen Nr. 5630-5635 zu werben. Die an das Grundstück Böckling angrenzende Parzelle Nr.5j soll dem Born verbleiben. Mit Born sind daher entsprechende Verh lungen aufzunehmen.
Einstimmig ist der Stadtrat damit einverstanden, dass Born erneut verhandelt.wird. Die Beschlussfassung wird daher bis! Klärung der Angelegenheit zurückgestellt.
Punkt 1* Richtigstellung der Mitteilung in der allgemeinen WociJ zeitung der Juden betr. Schändung des Judenfriedhofes. '
Herr Bürgermeister gibt daton Kenntnis, dass die) der Stadtratssitzung vom 4. Dezember 1953 geforderte RicM Stellung des in allgemeinen Wochenzeitung der Juden unterm] 1 o.1953 erschienenen Berichtes, betr. Schändung des Judenfj hofes in Montabaur in der Ausgabe der der Juden vom 22.1.1954 erfolgt ist., der Richtigstellung Kenntnis gegeben.
Der Stadtrat nimmt hiervon
allgemeinen Wochenzcj] Der Regierung wurde
Kenntnis.
p unkt 11.
Bericht über den Stand der Wildschäden im
Stadtwald.
Bürgermeister Kraulich gibt einen ausführlichen Be! rieht der Verwaltung bekannt. Es ergiblf^&rber anderem hiej dass der Jagdpächter Mast die von der Stadt Montabaur gesj ten Bedingungen restlos erfüllen will.
Es ist bekannt, dass in jüngster Zeit mehrere Jagdt! stattgefunden haben zwecks Minderung des Wildbestandes.Ld ^ar d.r Erfolg and z.ar
Jahreszeit nicht besönae,rs groB. aie verschiedentlich voi nommenen Wildzählungen kein genaues Bild. Der Grund)
darin zu smchen, daß das Wild von einem Bezirk in den andt] Bezirk wechselt.
Was die Schälschäden angeht , so ist die Verna] durch Verhandlungen mit dem Jagdpächter Mast laufend bemü die Schäden zu mildernund zwar durch Anlegung von Wildfüt)] wiesen und Wildfütterungsstellen.
Weiter ist angeordnet, dass besonders wertvolle jtj Bestände abgegattert werden. r
Stadtrat Weimer hält es für richtig auf alle Füll darauf zu bestehen, dass in der Zukunft die festgesetzte 1 schußzahl erfüllt wird.Bürgermeister Kraulich erklärt,daj wenn die Franzosen äMMMHMgM am 1.4.1954 die von ihnen noj beschlagnahmt gewesene und genutzte Waldja^d freigegeben eine genauere Zählung des Rotwildes und Kontrolle des Ab Schusses möglich sein wird).
Die untere Verwaltungsbehörde wird die Angaben über Abschußsoll in 1954 der Stadtverwaltung Montabaur rechtzei bekannt geben.
Was die derzeitigen Schälsahäden anbetrifft, hält et Stadtrat Weimer für richtig mit dem gesamten Stadtrat in' Wald zu fahren, um sich an Ort^dstellevm den^Schäden st ein Bild zu machen, nur dann kann ein richtiges Urteil ei
gA H +
Bürgermeister Kraulich will dafür sorgen, dass die sichtigungsfahrt durchgeführt wird.
Jm übrigen nimmt der Stadtrat von den Ausführt des Herrn Bürgermeisters Kenntnis.,
Punkt 1

