Akte 
Sitzung 18. Februar 1954
Entstehung
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Punkt 12.

_ Bericht über den Stand der vorbereitenden

Arbeiten für die Wasserversorgung.

_. Bürgermeister Kraulich gibt einen sehr ausführ =

liehen Bericht über den Stand der Arbeiten.

Bie vergangene Woche war angefüllt von Besprechungen und Besichtigungen. Es nahmen daran teil:

Bürgermeister Kraulich,

Stadtbaumeister Massfeller,

Bipl. Jngenieur Baul, heg. u. Baurat Eochegger,

Kreiskulturbaumeister Lohsen,

Geologe Br. Pickel

Beologe vom Landesamt Br. Schwüle.

Kan war sich darüber einig, dass die der Stadt fehlenden Wassermengen nur durch Tiefbohrungen beschafft werden können.

Jn Sitzungen und Besichtigungen wurde eingehend geprüft ,wo die Bohrungen vorzunehmen sind. Nicht immer waren die Beologen der gleichen Meinung. Schliesslich war man sich darüber einig, dass eine Bohrung in der Bemarkung Horressen und zwar westlich der Linie Horressen -Eigendorf am Fuße des Osthanges der Mon= tabaurer Höhe vorzunehmen sei.

Ben inzwischen eingegangenen Bericht des Beologischen Landesamtes "Rheinland Pfalz- in Mainz vom 15. Februar 1954 der als Butachten zu betrachten ist, gibt Herr Bürgermeister dem Stadtrat zur Kenntnis.

Inzwischen wurde mit dem Bürgermeister in Härressen verhandelt zwecks Benehmigung der Bohrung und Hergäbe des Beländes. Ber Bürgermeister, der auch den Nutzen sieht, der der Bemeinde Horressen durch die Stadt Montabaur erwächst,steht der Sache nicht abgeneigt gegenüber. Jn der nächsten Berne inde= ratssitzung wird die Angelegenheit behandelt.

Bipl. Jngenieur Baul,-der mit den Planungen für die Wasserleitung beauftragt ist, nimmt die Ausschreibungen für die Bohrungsarbeiten bereits <lm-ch die Bohrung ent=

stehenden Kosten dürften sich aui ^ zyOOO- B.M. belaufen Jnzwischen musste festgestellt werden, dass der Wasserstand der Stadt Montabaur wieder stark zurückgegangen ist. Sperr = stunden müssen wieder eingeführt werlen. Wenn keine größeren Niederschläge mehr kommen,ist wieder mit einer Wassernot zu rechnen.

Ber Besamtkostenaufwand für die neue Wasserversorgungs= anlage beläuft sich auf wenigstens 300 000- B.M. Um diese An = läge sicher zu stellen, müssen alle andere weniger wichtige Arbeiten zurückgestellt werden. Bie Kosten durch Erhöhung des Wassergeldes teilweise zu decken, dürfte abzulehnen sein.

Was die Vergebung der Arbeiten anbetrifft, so wird bei einem solchen Projekt nicht ein Ausschuss sondern der ge= samte 'Stadtrat die letzte Entscheidung treffen.

Ber Stadtrat nimmt die Ausführungen des Bürgermeisters zur Kenntnis und heißt sie einstimmig für gut.

Punkt 13

Verschiedene

Wegeeinziehung in dem Belände " An dem s. Sauerbörnchen.

Bie Benossenschaft der Barmh. Brüder in Montabaur

hat den Antrag gestellt auf Einziehung von 2 Feldwegen die in ihrem eigenen Belande liegen und nur von ihnen genutzt werden. Es handelt sich um die Feldwege in Flur 5,Parzellen

18/2815 und 2816.

Ba kein öffentliches Jnteresse vorliegt, befürwortet

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