Verhandlungen mit der Mittelrheinischen Heimstätte in Koblenz ergaben, dass diese Stelle sich bereit erklärte, den Bau zu er= richten. Von der Stadtverwaltung Montabaur wurde nun als selbst^ verständlich angesehen, dass die Mittelrheinische Heimstätte die von der Stadt für den Bau vorgesehenen Mittel = -)6 600-D.M.selbst finanzieren werde. Wie sich bei einer späteren Unterredung heraus= stellte, erklärte sich die Mittelrheinische Heimstätte.hierzu nicht in der Lage. Sie verlangte von der Stadt noch ein Darlehen von rund 10 OOO-D.M.
Der Finanzausschuss war in seiner Sitzung vom 2. Juli d.J. daher zu der Überzeugung gekommen, dass es zweckmäßger sei, in diesem Falle den Bau des Hauses doch in eigener Regie mit eige= nen Mitteln durchzuführen. Die Verwaltung hatte die Mittelrhein= ische Heimstätte hiervon in Kenntnis gesetzt .Nunmehr legt die Mittelrheinische Heimstätte das allergrösste Jnteresse an den Tag, um dieses Haus doch zu bauen. Ein Bauantrag wurde von ihr bereits eingereicht. Die Bauzeichnung weicht von der ursprünglichen Bau = Zeichnung, die bereits nach einer Abänderung durch den Treuhand^ fonds genehmigt war, ab.
Durch den Abzug der Besatzung aus Montabaur wurde es / neuerdings zweifelhaft, oh dieser Bau für Altbesatzungsverdrängte/ tatsächlich noch durchgeführt werden kann. Die ursprünglich für diesen Bau vorgesehenen Altbesatzungsverdrängten werden in dem jetzt fertig werdenden Haus am Fürstenweg Unterkommen. Von der Bezirksregierung wurde der Vorschlag gemacht, mit dem Spzialmi = nisterium in Mainz dahingehend zu verhandeln, dass das Darlehen aus dem Tpeuhandfonds dennoch zur Verfügung gestellt wird.
- Jn der Debatte, an der sich alle Fraktionen des Städte rates beteiligen kommt einmütig zum Ausdruck, dass das Haus ge .= baut werden soll und zwar in eigener Regie. Selbstverständlich muss versucht werden , die 18 600-D.M. aus dem Treuhandfonds zu erhalten. Aber auch hieran darf der Bau nicht scheitern. Evtl, muss die Verwaltung versuchen , auf anderem Wege das Geld zu be= schaffen. Die Frage der Wirtschaftlichkeit der Bauten wurde auf Anfrage des Stadtrates Kuntermann auch eingehend behandelt .Alle sind jedoch der Ansicht, dass aus sozialen Gründen und um der großen Wohnungsnot zu steuern, es unbedingt erforderlich ist,daß die Stadt baut.
Einstimmig ist daher der Stadtrat damit einverstan= den, dass das Haus in der Colletstraße erbaut wird und zwah in eigener Regie.
Funkt
Umbau der Alleestrasse.
Durch das Stzaßenbauamt in Diez soll die Alleestrasse von der Bahnhofstrasse(Oberförsterei) bis zum Hause Mühlenhöver mit einer Teerdecke versehen werden und eine gleichzeitige Verbreiterung der Fahrbahn, z.Zt. 6,7o^-6,80 m breit auf 7,oo m verbreitert werden.
Die weitere Verbreiterung von 7,00 m auf 7,5o m ist durch die Stadt Montabaur auszuführen. Diese Verbreiterung um o,5o m fällt in die auszuführende Bürgersteigumlegung. Auch die Zurückverlegung des Bürgersteiges beiderseits um je ca.0,25 m und die damit verbun= denen Kosten der neuen Bordsteinanlage ist von der Stadt auszu = führen. Da der Bürgersteig im oberen Teile der Alleestraße, von Allmannshausen bis zur Bahnhofstrasse auf der rechten Seite sehr schmal ist, ist der Ankauf eines GeländeStreifens für die Verbreit terung des Bürgersteiges notwendig, Als erstes muss die z.Zt- auf der ganzen Länge in der Fahrbahn liegende Wasserleitung als neue Leitung in den Bürgersteig verlegt werden und zwar von der Bahnhofstrasse bis Allmannshausen in den linksseitigen Bürgersteig und von Allmannshausen bis zum Sauertal beiderseits in den Bürgersteigen. Jn den Miasserleitungsgraben wird von der Mittelrheinischen Gas A.G.
gle ich=

