Punkt 5
Änderung des Stellenplanes der Polizeiverwaltung.
( Kommissarstelle )
Bürgermeister Kraulich gibt bekannt, dass laut Ver= fügung der Bezirksregierung in Montabaur vom 24.September 19% der Stellenplan der Stadt Montabaur folgende Polizeibeamten= stellen enthalten müsste:
1 Kommissar
1 Meister
3 Wachtmeister bezw.Oberwachtmeister / Hauptwachtmeister.
zus. 5 Stellen.
Jn dem bisherigen Stellenplan waren zeichnet. 2 Meister u. 3 Wachtmeister Hauptwachtmeister.
Nach kurzer Bebatte genehmigt der den neuen Stellenplan.
auch 5 Stellen ver = bezw.Oberwachtmeister/
Stadtrat einstimmig
Punkt 6
Punkt 6 erschiedenes
Verschiedenes. ' .
Antrag des Verwaltungsangestellten Reinhard Sonnenschein' auf Übernahme von 2/3 des Schulgeldes für die Teilnahme am. II. Verwaltungslehrgang. Schulgeldbetrag monatl. 12- DM
Herr Bürgermeister schlägt vor, dem Antrag zuzustimmen.
Er begründet seinen Vorschlag wie folgt: Z.Zt. hat die Stadtverwaltung durchweg ältere Beamte, mit deren Aus= scheiden einmal gerechnet werden muss. Es ist nun selbst-, verständlich,dass dafür zu sorgen ist , ? dass bei
ihrem Ausscheiden ein guter Nachwuchs vorhanden ist.
Einstimmig ist der Stadtrat mit der Übernahme von 2/3 des Schulgeldes = monatlich 8- D.M.einverstanden. Herrn Sonnenschein wird jedoch zur Auflage gemacht, dass wenn er die Stadtverwaltung innerhalb von 3 Jahren ver = lässt, den anteilmäßigen Kostenbetrag zurückerstatten mus^
' ^
trag" der"Rarnevalistisehen Arbeitsgemeinschaft ntabaur auf Gewährung eines Zuschusses in Höhe von O-D.M. zu den Kosten des Fastnachtszuges 1953/
Herr Bürgermeister teilt mit, dass für diesen Zweck im Haushaltsplan 500- D.M, eingesetzt sind. Einstimmig ist der Stadtrat damit einverstanden, dass dieser Betrag zu den Kosten des Fastnachtszuges zugestauert wird.
erscniedenes.
rhebung der Vergnügangsstaucrn.
Stadtinspektor Kunst verliest einen Erlass der Landes= regierung Rheinland-Pfalz- Ministerium für Finanzen und Wiederaufbau von 5.9.1952 betr. Erhebung der Vergnügungssteuern. Nach diesem Erlass sind die Gemeinden gebunden, 'Sich sträng an die ergangenen Anweisung nnä'Bestimmungei
zu halten, pe;r Stadtrat nimmt Kenntnis. Stadtrat Michel führt hierzu aus, dass es für die Vereine eine große Härte sei, die hohe Vergnügungssteuer aufzubringen. Unte ; den gegebenen Umständen sei es kaum mehr^möglich, Veran= staltungen durchzuführen. Bürgermeister Kräulich erwidert dass die Stadtgezwungen sei, die ergangenen Bestimmungen durchzuführen.Die Stadt unterliegt der Kontolle der Ober

