des Hotelgeländes, ist mit 2 Obstbäumen bestellt und beträgt der Schätzwert von Landwirtschaftsrat Eling 8,— DM je Rute,
Der Kaufpreis steht aus Grunderwerbsrücklage zur Verfügung.
Der Stadtrat ist mit dem Ankauf einverstanden und faßt einstimmig folgenden Beschluß:
Die Stadt Montabaur erwirbt von der Ehefrau des Maurers Heinrich Weimer, Wilhelmine geb. Schröder in Montabaur den Acker, Gemarkung Montabaur, Flur 37, Parzelle 5503 "In der Truschel- bitz" zum Preise von 8,— DM je Rute, das sind für 26,34 ar oder 105,36 Ruten = 842,88 DM. Die auf dem Acker stehenden 2 Obstbäume sind in dem Preis einbegriffen. Außerdem ist der Acker noch in diesem'Herbst auf Kosten der Frau Weimer rnnzu-
pflü^en.
Die Vertrags- und
sonstigen Kosten gehen zu Lasten der
btadt.
Punkt 2
Grundstücksverkäufe, a) An'ti'ag K e v a g
Die Kevag hat auf der stadteigenen Grundstücksparzelle Flur 26 Parzelle 4573 "Auf dem unteren Wassergraben" eine Trafostation errichtet.
Die Kevag will das beanspruchte Gelände von 100 qm käuflich erwerben. Die Vermessung ist durchgeführt. Die Verwaltung bittet um Genehmigung des Verkaufs und schlägt als Preis 2,— DM je qm vor.
Der Stadtrat ist mit der Abgabe von 100 qm einverstanden und faßt einstimmig folgenden Beschluß:
Die Stadt Montabaur verkauft an die Koblenzer Elektrizitätswerk und Verkehrs- Aktiengesellschaft von der Parzelle 4573/20 in der Flur 26 "Auf dem unteren Wassergraben" 100 qm zum Preise von 2,—DM Das Gelände dient der dort errichteten Trafostation.
b) Kaufantrag Schröder - Volkmann.
Der Altwarenhändler Schröder will die zwischen seinem Grundstück und dem Aubach gelegenen stadteigenen Parzellen 304/4309 ganz und die Parzellen 300/4309 sowie 302/4309 teilweise erwerben. Dem Antrag hatte der Stadtrat bereits in seiner Sitzung vom 17.2.56 zugestimmt und einen Kaufpreis von 60,— DM je Rute gefordert .
Dieser Preis ist Schröder zu hoch und wurde verschiedentlich mit ihm verhandelt. Als Höchstpreis schlägt er 20,— DM je Rute vor.
Das infragekommende Grundstück wurde von dem Bürgermeister, Oberrentmeister und Stadtbaumeister besichtigt. Die Parzellen sind in einem vollkommen verwahrlosten Zustand und können anderweitig nicht nutzbringend verwandt werden. Aus diesem Grunde ist die Verwaltung geneigt, der Fa. Schröder das Gelände für 20,— DM je Rute zu verkaufen.
Die zweite Frage ist die Verwertung des verbleibenden Restes der Parzellen. Dieser Grundbesitz grenzt an den Restbesitz der Fa. Volkmann. Da Schröder nicht daran interessiert ist, wurde mit Frau Volkmann verhandelt, die sich bereit erklärt hat, das Gelände zur besseren Abrundung ihres Besitzes zu erwerben.
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