Akte 
Sitzung 23. Oktober 1956
Entstehung
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Dingen das Wohl der Stadt im Auge gehabt haben. Anerkennend sei die stets gute Zusammenarbeit zwischen dem Rat und der Verwal­tung und der Fraktionen untereinander hervorzuheben. Die hervor­stechendste Tat dieses Stadtrates sei die Losung des Problems der Wasserversorgung gewesen. Es wären schwere und entscheidende Entschlüsse zu fassen gewesen, die oft auch in der Stadt starker Kritik ausgesetzt gewesen seien. Der Bürgermeister dankte dem Stadtrat dafür, daß er sich nicht der Verantwortung entzogen habe und durch seine Beschlüsse die Zukunft der Stadt auf dem Gebiete der Wasserversorgung.sichergestellt habe. Durch die jetzt vorlie­genden Unterlagen sei auch den Nachkommen die Möglichkeit gegeben, wenn später einmal das jetzt vorhandene Wasser nicht mehr ausrei­che, noch zusätzliches Wasser zu schaffen. Nunmehr sei der Stadt die Möglichkeit gegeben, allen Anforderungen, die durch die Ver­größerung der Stadt und evtl. Industrieanlagen entstünden vollauf zu genügen. Damit sei ein entscheidender Schritt für die Entwicht lung der Stadt getan.

Für diese Arbeit mit dem Rat bedankte sich abschließend nochmals der Bürgermeister.

Stadtrat Weimer fragt an, bis wann mit der Fertigstellung des Ehrenfriedhofes gerechnet werden kann.

Herr Bürgermeister erwidert auf diese Anfrage, daß er vor einer Woche den Friedhof mit Herrn Insp. Kunst besichtigt habe und sich dieselbe Frage stellen mußte. Die Stadt hat zwar die Wartung der Gräber übernommen, die Fertigstellung liegt jedoch beim Volksbund für Kriegsgräberfürsorge in Kassel.

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, in Kassel nachzufragen, wann mit der Fertigstellung des Ehrenhains endgültig gerechnet werden kann.

Mit dieser Anfrage ist die öffentliche Sitzung beendet.

Die im Zuhörerraum anwesenden Personen, auch die Herren der Presse, verlassen den Sitzungssaal. Es folgt eine kurze Pause.

Nach Wiederaufnahme der Sitzung ist zunächst zu beschließen, ob die in nichtöffentlicher Sitzung angesetzten Punkte in öffentli­cher oder nichtöffentlicher Sitzung behandelt werden sollen.

Ferner bittet Herr Bürgermeister, noch einen 4. Punkt hinzuzu- . setzen, da ein weiterer Antrag auf Höhergruppierung eingegangen ist.

Einstimmig beschließt der Stadtrat, den Punkt 4 noch auf die Tages Ordnung zu setzen, sowie die Punkte 1 - 3 in nichtöffentlicher Sitzung zu behandeln.

Herr Bürgermeister stellt nach dieser Abstimmung die Öffentlich­keit wieder her. Da keine Personen im Zuhörerraum erscheinen, folgt die nichtöffentliche Sitzung.

Nichtöffentliche Sitzung

Punkt 1

Grundstücksankauf.

Die Ehefrau des Maurers Heinrich Weimer hat der ^tadt ein Grund­stück in der Flur 37, Parz. 5503, Acker "In der Truschelbitz" in der Größe von 26,34 ar ang^eboten. Das Grundstück liegt in der Nähe

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