Genauere Pläne oder eine offizielle Nachricht hierüber ist der Stadtverwaltung noch nicht zugegangen.
Der Stadtrat nimmt diese Mitteilung zur Kenntnis.
Punkt 7 Verschiedenes
Vorsprache des Vorstandes des Elternbeirates der Volksschule.
Herr Bürgermeister teilt dem Stadtrat mit, daß der Vorstand des Elternbeirates um eine Aussprache ersucht hatte, die ihm auch gewährt wurde. Es handelte sich um eine Aussprache über die Lösung des Raumproblems.
Dem Vorstand wurde Kenntnis gegeben, daß einmal die Finanzierung noch nicht klar sei und zum anderen auch die Platzfrage noch nicht restlos geklärt wäre. Eine vorübergehende Notlösung komme aber nicht infrage.
Es wird nicht verkannt, daß die Volksschule die Schule ist, in der die große Masse unseres Volkes seine Ausbildung genießt.
Es wird nichts unversucht bleiben, um die Verhältnisse so bald wie möglich zu ordnen.
Der Stadtrat nimmt von den Ausführungen Kenntnis.
Punkt 7 Verschiedenes
Wohnungsmarktlage am 1. Oktober 1956 in Montabaur.
Die Wohnungsmarktlage in Montabaur ist nach wie vor katastrophal. Wir haben heute noch 442 Wohnungssuchende Familien mit 1.424 Personen. Trotz der regen Bautätigkeit wächst die Zahl der Wohnungssuchenden ständig.
Es kann nicht verschwiegen werden, daß wir städt. Wohnungen haben, die keine Wohnungen mehr sind. Der kommende Stadtrat wird sich mit der Lösung der Unterbringung gewisser Familien zu befassen haben.
Der Stadtrat nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.
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Punkt 7 Verschiedenes
Vertrag zur Abgabe von Wasser an eine Baumschule.
Herr Domänendirektor Apeldorn will in der Gemarkung Niederelbert in der Nähe der Abzweigung vom Horresserstock eine Baumschule an- legen und von der Stadt Montabaur das Wasser beziehen. Technisch ist dies durchaus möglich.
Herr Bürgermeister macht den Vorschlag, auch diesen Punkt zuvor an den Bau- und Finanzausschuß, der am Freitag zusammentreten soll, zu überweisen.
Der Stadtrat ist damit einverstanden.
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Bevor die öffentliche Sitzung geschlossen wird, richtet der Bürgermeister noch Worte des Dankes an die Mitglieder des Stadtrates. Er dankt allen dafür, daß sie bei ihrer Arbeit stets vor allen
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