der kath. Kirchengemeinde gewährt die Stadt Montabaur der Stiftung einen Zuschuß von 17.000,— DM. Das Geld für den Zuschuß ist auf dem Darlehenswege zu beschaffen.
Das Angebot der Zusatzversorgungskasse Wiesbaden, der Stadt für diesen Zweck ein Darlehen von 17.000,— DM zu gewähren, wird angenommen. ' ,
Mit den Bedingungen: 10 Jahre Laufzeit, 6 % Zinsen ist der Stadtrat einverstanden.
Da das -Darlehen nach Ablauf der Laufzeit in einer Summe zur Rückzahlung fällig ist, ist eine Tilgungsrücklage zu bilden, der jedes Jahr und zwar ab Rechn.Jahr 1955 1/10 der Darlehenssumme zuzuführen ist.
b) Bei der Zusatzversorgungskasse in Wiesbaden ist ein Darlehen von 14.000,— DM aufzunehmen. Das Darlehen läuft auf 10 Jahre und ist mit 6 % zu verzinsen.
Die Verwaltung hat das Darlehen nach.Eingang für das Land ; Rheinland-Pfalz sofort an die Stiftung zur Erhaltung des Entbindungsheims Montabaur weiterzuleiten.
Die Zins- und Tilgungsbeträge werden durch das Land Rheinland- Pfalz ersetzt;!.
Mit den Rückzahlungsabmachungen, die mit dem Lande getroffen werden, ist der Stadtrat einverstanden, auch wenn sie sich noch ändern sollten. Sie dürfen aber nicht ungünstiger sein als die, die bezüglich Darlehenstilgung und Verzinsung zwischen der Stadt und dem Darlehensgeber vereinbart werden. Die Rückzahlungsraten, die das Land zahlt, sind der für den gleichen Zweck zu bildenden Tilgungsrücklage zuzuführen.
Diese beiden Beschlüsse faßt der Stadtrat einstimmig.
Punkt 6
Resolution des Elternbeirates der Volksschule Montabaur.
Herr Bürgermeister gibt den Inhalt der Resolution des Elternbeirates der Josef Kehrein-Schule Montabaur vom 27.10.1954 bekannt.
In dieser Resolution wird der Verwaltung und dem Stadtrat vorgeworfen, sich nicht genügend mit dem Raumnotproblem der Volksschule befaßt und keine Maßnahmen ergriffen zu haben, um diese zu beheben.
Herr Bürgermeister weist diesen Vorwurf entschieden zurück und gibt bekannt, welche Gelder seit der Währungsreform 1948 für die Josef-Kehrein-Schule Montabaur verausgabt wurden. Gesamtbetrag = 96.475,70 DM.
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Die Damen und Herren des Stadtrates wissen, daß das Schulproblem schon des öfteren im Rat zur Debatte stand und immer wieder überlegt wurde, auch hier eine günstige Lösung zu finden.
Beigeordneter Pehl unterstreicht die Ausführungen des Bürgermeisters. Er macht den Vorschlag, die Raumnot evtl, durch eine Aufstockung des Schulbaues zu beheben. Ein entsprechender Plan nebst Kostenanschlag dürfte einzuholen sein.
Herr Bürgermeister gibt zu bedenken, daß der Schulhof für die Kinder jetzt schon zu klein ist, was zur Folge hatte, daß die Kinder, um Unfälle zu vermeiden, sich nur schrittweise auf dem Schulhof bewegen dürfen. Trotzdem sagte Herr Bürgermeister zu, Frage der Aufstockung der Josef-Kehrein-Schule einmal näher zu
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