Akte 
Sitzung 14. Oktober 1954
Entstehung
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den alten Zustand wieder herzustellen. Han müsse hiermit schon eine geraume Zeit warten, weil sich der Boden erst langsam setzt. Der Winter 1954/55 soll noch abgewart.ei werden.

Herr Bürgermeister verliest einen Antrag,des Männ/ergesangver- eins "Mendelsohn Bartholdy" vom 12.10.1954.

Der Verein, der 1955 sein 100 jähriges Bestehen feiert, bittet ihm zu genehmigen, in der neuen Vereinsfahne das Wappen der Stadt tragen zu dürfen. Weiter bittet er um Bewilligung eines namhaften Zuschusses für das Jubelfest, das kulturell wertvolle Veranstal­tungen bringen soll und mit einem großen Kostenaufwand verbunden ist.

Einstimmig genehmigt der Stadtrat das Tragen des Stadtwappens in der neuen Vereinsfahne. Nicht zuletzt bedeutet das auch eine Ehre und Werbung für die Stadt. Gleichzeitig ist man bereit, dem Verein, der kulturell schon -viel, geleistet hat, einen städt. Zuschuß zu geben. Die Höhe kann jetzt noch nicht angegeben werden. Er wird im kommenden Etat veranschlagt.

Stadtrat Michel dankt namens des Männergesangvereins "Mendelsohn Bartholdy" für das Entgegenkommen und die Unterstützung und ver­sichert, daß der Verein alles tun werde, um die Veranstaltungen anläßlich des 100 jährigen Bestehens des Vereins würdig, und Kul­turell wertvoll zu gestalten.

Stadtrat Mahn macht darauf aufmerksam, daß die Straßenbrücke an der früheren Winterschule eine gefährliche Stelle, vor allem für die Fußgänger ist. Es kommt oft vor, daß sich in dieser starken Kurve zwei Lastwagen begegnen, wobei der eine soweit ausweichen muß, daß die Außenräder den Bürgersteig streifen, während die Auf­bauten der schweren Wagen und Anhänger über die Kante des ohne dies sehr schmalen Bürgersteiges ragen. Hierdurch werden die'Fußgänger gezwungen, sich förmlich an das Holzgeländer zu drücken, um nicht gestreift zu werden.

Der Straßenbauverwaltung ist es vielleicht möglich, einen ordent­lichen Bürgersteig mit Geländer herzurichten, oder auch eine klei­ne Verbreiterung durch einen zusätzlichen Steg zu errichten, damit die Gefahren für die Fußgänger, vor allem für unsere Kinder, unter­bunden werden.

Herr Bürgermeister, dem selbst die Gefahren hinreichend bekannt sind, wird dieserhalb sofort mit der Straßenbauverwaltung in Ver­bindung treten und um Abhilfe bitten.

Damit ist die öffentliche Sitzung beendet. Herr Bürgermeister dankt der Fresse, den Schülern und Schülerinnen einer Schulklas­se des staatl. Gymnasiums und den anwesenden Bürgern der Stadt für ihr Zugegensein während der Sitzung.

Die Herren der Preise und die übrigen anwesenden Zuhörer ver-* lassen den Sitzungssaal.

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