Akte 
Sitzung 14. Oktober 1954
Entstehung
Einzelbild herunterladen

II. Nichtöffentliche Sitzung.

L.,5

r !.-.-ruiW '%{%),

Punkt 1

Ankauf von Grundstücken für den Almosenfonds.

Der Almosenfonds hat auf Grund einer Auflage aus dem vorigen Jahr noch für rund 1.000, DM Grundstücke anzukaufen.

Frau Cäsilia Piwowarsky, Montabaur, hat der Stadt eine Wiese "In der Au" von 102,76 Ruten zum Kauf angeboten und Herr Johann Wolf II., Eigendorf, einen Acker "Auf der Bäehel" in der Größe von 143,92 Ruten.

Der Preis lt. Schätzungsgutachten des Landwirtschaftsrat Eling beträgt je Rute für die Wiese 6,50.DM und für den Acker 6,-- DM. Die angebotenen Grundstücke grenzen an Grundstücke der Fonds an und kann der Ankauf empfohlen werden.

Der Stadtrat beschließt einstimmig:

Für den Almosenfonds Montabaur sind folgende Grundstücke

Flur 7 Parzelle 444 - 447 mit zus. 25,69 ar = 102,67 Ruten,

Wiese "In der Au", ferner

Flur 31 Parzelle 5003 - 5005 mit zus. 35,98 ar = 143,92 Ruten

Acker "Auf der Bäehel"

zum Preise von 6,50 DM je Rute für die Wiese und 6, DM je Rute für den Acker anzukaufen.

, Punkt 2

Billigung eines Grundstückskaufvertrages für den Hotelneubau am

Himmelfeld.

Stadtoberrentmeister Gilles verliest den Grundstückskaufvertrag mit den Herren Walter Jesse, Montabaur und Anton Leonhard aus Neustadt/Wied.

Der Stadtrat hatte in seiner letzten Sitzung den Bürgermeister beauftragt^ die Verhandlungen zu führen und den Vertrag abzu­schließen.

Der Stadtrat beschließt einstimmig:

Der vor dem Notar Erwin Baldus am 25.9.1954 mit Herrn Walter Jesse und Anton Leonhard abgeschlossene und in der heutigen Sitzung ver­lesene Kaufvertrag wird genehmigt.

Herr Bürgermeister gibt dem Stadtrat davon Kenntnis, daß am. 8.10.54 der planende Ing. der Kamax-Werke in Montabaur war und mit ihm in einer längeren Aussprache die Planung des Werkes besprochen wurde.

Weiter gibt Herr Bürgermeister einen kurzen Überblick über den der zeitigen Stand der Wasserbohrungsarbeiten.

An der 1. Bohrstelle "Teufelsahlen" wird heute ein Pumpversuch un­ternommen. Die Bohrung "Im Prinzenschlag" hat trotz günstiger Bo­denverhältnisse die Wassermengen nicht gebracht, die man erwartet hat.

Die 2. Bohrung "Teufelsahlen" im Basaltsteinbruch geht nur sehr langsam vorwärts und sind die Bohrarbeiten sehr müksam.