16.12.
1955
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Flur 31 Parzelle 1/5021 Parzelle 2/5021 Parzelle 6/5021 Parzelle 7/5021
12,51 ar groß, 12,51 ar groß, 12,63 ar groß, 12,53 ar groß,
zusammen: = 50,18 ar = 200,72 Raten
von den Eheleuten Johann Müller, Montabaur, Steinweg.
Punkt 1
Ankauf von einem Geländestreifen zur Straßenverbreiterung.
Bei der Neupflasterung des hinteren Steinwegs im Jahre 1948 wurde für den Bürgersteig ein Teil' des Geländes vor den bebauten Grundstücken
Flur 18 Parzelle 3126 rd. 17,50 qm, Eigentümer Fr.Franziska Reiser
Flur 18 Parzelle 3125 rd. 9,70 qm, Eigentümer Earl Kespe,
Flur 18 Parzelle 3124 rd. 19,70 qm, Eigentümer Valentin Ketzer,
benötigt.
Frau Franziska Reiser Ww. hat den Antrag gestellt, ihr Gelände mit der städt. Parzelle 192/3127 zu tauschen. Der Vorschlag der Stadtverwaltung geht dahin, das Land nicht zu tauschen, sondern käuflich zu erwerben.
Einstimmig ist der Stadtrat mit dem Ankauf des Geländes einverstanden. Der Preis wird pro qm auf 8,— DM festgesetzt.
Punkt 1 '
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Tausch von Grundstücken mit der Firma Otto Quirmbach, Montabaur.
Das Restitutionsverfahren in der Grundstücksangelegenheit Stadt Montabaur ./. Kahn ist zu Gunsten der Stadt entschieden worden. Die im Grundbuch Montabaur Band 1, Blatt 1, Artikel 184 eingetragenen Grundstücksparzellen
Flur 36, Parzelle 4405 = 29,13 ar,
Parzelle 4406 = 7,55 ar,
Parzelle 4407 = 15,26 ar,
zusammen == 51,94 ar
sind damit endgültig in den Besitz der Stadt Montabaur gelangt. Zur Zeit sind diese Parzellen an das Sägewerk Quirmbach zur Verwendung als Lagerplatz verpachtet.
Die Fa. Quirmbach stellt den Antrag, diese Grundstücke mit der Stadt Montabaur zu tauschen und bietet dafür einen Acker "Auf dem Mühlenteich" Flur 22, Parzelle 3906 = 14,50 ar groß und die Waldparzellen "Unterm Dommertal" Flur 3 Parzelle 478 = 13,47 ar groß und Parzelle 479 = 13,80 ar groß. Die beiden Waldparzellen haben einen etwa 20 Jahre alten Fichtenbestand .
Die Stadt Montabaur hat die Grundstücke s. Zeit von Herrn Kahn für 1.662,08.'3M gekauft. *
Die Fläche, die die Fa. Quirmbach zum Tausch anbietet, ist insgesamt 167,08 Ruten groß. Bei einem Rutenpreis von 8,— DM wären das 1.336,64 DM. Den Wert des Waldbestandes schätzt Oberförster Reifenberger auf ca. 400,— DM, sodaß die Stadt bei einem Tausch ohne Wertausgleich gut abschneiden würde.
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