Durch Herrn Diplom-Ingenieur Gaul werden bereits die Baupläne gefertigt. Anfang 1954 dürfte die Tiefenborhung durchzufuhren sowie ein neuer Hochbehälter im Stadtwald zu schaffen sein. Mit diesen*Arbeiten dürfte die Wasserversorgung der Stadt auf
lange Jahre gesichert sein. Hätte die Stadt von der Gemeinde
Eigendorf Wasser genommen, so vorübergehende Lösung
-o
nur
eine
wäre dieses gewesen.
trotz hoher Kosten
Der Stadtrat billigt einstimmig die von der Verwaltung getroffenen Maßnahmen und daß alles getan wurde, um der Wassernot zu steuern.
Punkt 8
Anstellung eines 6 . Polizeibeamten.
Herr Bürgermeister gibt die Verfügung der Bezirksregierung vom 30. Oktober ds.J.bekannt, in der erneut die Anstellung des 6 . Polizeibeamten gefordert wird. In der Stellungnahme des Herrn
Landrats wird die gleiche Forderung gestellt.
beamten bis zum 1 . 4.1954 zurückzustellen.
Die Fraktionen der SPD u. FDP schließen sich dem Vorscl an.
Bürgermeister Kraulich gibt zu, daß die Verkehrsverhältnisse in Montabaur schwierig sind, dass es aber immer das Bestreben war, den Verkehr in geordneten Bahnen zu halten, was bisher auch gelungen ist. Schwer in Anspruch genommen werden auch die Polizeibeamten der Stadt Montabaur durch das Amtsgerichtsgefängnis in Montabaur. Laufend sind Gefangenentransporte durchzüfRhren.
Die Beamten, die die Transporte ausführen, werden selbstverständ lieh ihren Dienst im Stadtbezirk entzogen.
Einstimmig lehnt der Stadtrat es ab, den 6 - 1. April 1954 anzustellen.
Polizeibeamten vor dem
Punkt 9
Verschiedenes
Wahl eines steliv. Schriftführers für den Stadtrat sowie je eines Mitgliedes in den Schul- und Wohlfahrtsausschuß.
Der aus dem Stadtrat ausgeschiedene Behördenangestellte Emil Görg war* steliv. Schriftführer, weiter war er Mitglied des Schul- und Wohlfahrtsausschusses.
Die SPD-Fraktion, der Görg angehörte, schlägt als Ersatzmänner vor.
steliv. Schriftführer: Stadtrat Karl Intra,
Schulausschuß: Stadtrat Germann,
Wohlfahrtsausschuß: Stadtrat Scheidt.
Einstimmig stimmt der Stadtrat den Vorschlägen zu.
Punkt 9 Verschiedenes
Verpachtung des Steinbruches im Distrikt 39 a "Dreispitz" an Peter
August Decker in Horressen.
Peter August Decker aus Horressen ist an die Stadt herangetreten, zwecks Pachtung des Steinbruches. Der Steinbruch, der bereits in früheren Jahren verpachtet war und zwar bis etwa 1928, hat der Stadt nie einen Nutzen gebracht. Der Schaden war größer als die Ausbeute.
- 6 -
17. 2
1956
? ntitSi;.; 1 _ g
24. 9.6
11 . 12 .
1953
18. 2.Ej
8 die
1954 ^
Frak-
—
gn
Polizei-
11. 3.B 1954 g
ag der CDU
-
g
30.
1954
21. f
1954
22. 7.Ü 1954
20 . &!
1954
14. lü' 1954-
4. 23 1955]
3. 3j 1955
1 . 4 .!
1955
28. 4 . 1955
9,;g.j
195?§

