Akte 
Sitzung 04. Dezember 1953
Entstehung
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Durch Herrn Diplom-Ingenieur Gaul werden bereits die Baupläne gefertigt. Anfang 1954 dürfte die Tiefenborhung durchzufuhren sowie ein neuer Hochbehälter im Stadtwald zu schaffen sein. Mit diesen*Arbeiten dürfte die Wasserversorgung der Stadt auf

lange Jahre gesichert sein. Hätte die Stadt von der Gemeinde

Eigendorf Wasser genommen, so vorübergehende Lösung

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nur

eine

wäre dieses gewesen.

trotz hoher Kosten

Der Stadtrat billigt einstimmig die von der Verwaltung getrof­fenen Maßnahmen und daß alles getan wurde, um der Wassernot zu steuern.

Punkt 8

Anstellung eines 6 . Polizeibeamten.

Herr Bürgermeister gibt die Verfügung der Bezirksregierung vom 30. Oktober ds.J.bekannt, in der erneut die Anstellung des 6 . Polizeibeamten gefordert wird. In der Stellungnahme des Herrn

Landrats wird die gleiche Forderung gestellt.

beamten bis zum 1 . 4.1954 zurückzustellen.

Die Fraktionen der SPD u. FDP schließen sich dem Vorscl an.

Bürgermeister Kraulich gibt zu, daß die Verkehrsverhältnisse in Montabaur schwierig sind, dass es aber immer das Bestreben war, den Verkehr in geordneten Bahnen zu halten, was bisher auch ge­lungen ist. Schwer in Anspruch genommen werden auch die Polizei­beamten der Stadt Montabaur durch das Amtsgerichtsgefängnis in Montabaur. Laufend sind Gefangenentransporte durchzüfRhren.

Die Beamten, die die Transporte ausführen, werden selbstverständ lieh ihren Dienst im Stadtbezirk entzogen.

Einstimmig lehnt der Stadtrat es ab, den 6 - 1. April 1954 anzustellen.

Polizeibeamten vor dem

Punkt 9

Verschiedenes

Wahl eines steliv. Schriftführers für den Stadtrat sowie je eines Mitgliedes in den Schul- und Wohlfahrtsausschuß.

Der aus dem Stadtrat ausgeschiedene Behördenangestellte Emil Görg war* steliv. Schriftführer, weiter war er Mitglied des Schul- und Wohlfahrtsausschusses.

Die SPD-Fraktion, der Görg angehörte, schlägt als Ersatzmänner vor.

steliv. Schriftführer: Stadtrat Karl Intra,

Schulausschuß: Stadtrat Germann,

Wohlfahrtsausschuß: Stadtrat Scheidt.

Einstimmig stimmt der Stadtrat den Vorschlägen zu.

Punkt 9 Verschiedenes

Verpachtung des Steinbruches im Distrikt 39 a "Dreispitz" an Peter

August Decker in Horressen.

Peter August Decker aus Horressen ist an die Stadt herangetreten, zwecks Pachtung des Steinbruches. Der Steinbruch, der bereits in früheren Jahren verpachtet war und zwar bis etwa 1928, hat der Stadt nie einen Nutzen gebracht. Der Schaden war größer als die Ausbeute.

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