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am Fürstenweg Unterkommen. Von der Bezirksregierung wurde der Vorschlag gemacht, mit dem Sozialministerium in Mainz dahingehend zu verhandeln, daß das Darlehen aus dem Treuhandfonds dennoch zur Verfügung gestellt wird.
In der Debatte, an der sich alle Fraktionen des Stadtrates beteiligen kommt einmütig zum Ausdruck, daß das Haus gebaut werden soll und zwar in eigener Regie. Selbstverständlich muß versucht werden, die 18.600,— DM aus dem Treuhandfonds zu erhalten. Aber auch hieran darf der Bau nicht scheitern. Evtl, muß die Verwaltung versuchen, auf anderem Wege das Geld zu beschaffen. Die Frage der Wirtschaftlichkeit der Bauten wurde auf Anfrage des Stadtrates Kuntermann auch eingehend behandelt. Alle sind jedoch der Ansicht, daß aus sozialen Gründen und um der großen Wohnungsnot zu steuern, es unbedingt erforderlich ist, daß die Stadt baut.
Einstimmig ist daher der Stadtrat damit einverstanden, daß das Haus in der Colletstraße erbaut wird und zwar in eigener Regie.
Punkt 4
Umbau der Alleestrasse.
Durch das Straßenbauamt in Diez soll die Alleestraße von der Bahnhofstraße (Oberförsterei) bis zum Hause Mühlenhöver mit einer Teerdecke versehen werden und eine gleichzeitige Verbreiterung der Fahrbahn, z.Zt. 6,70 - 6,80 m breit auf 7,oo m verbreitert werden.
Die weitere Verbreiterung von 7,oo m auf 7,50 m ist durch die ^tadt Montabaur auszuführen. Diese Verbreiterung um 0,50 m fällt in die auszuführende Bürgersteigsumlegung. Auch die Zurückverlegung des Bürgersteiges beiderseits um je ca. 0,25 m und die damit verbundenen Kosten der neuen Bordsteinanlage ist von der Stadt auszuführen.
Da der Bürgersteig im oberen Teile der Alleestraße, von Allmannshausen bis zur Bahnhofstraße auf der rechten Seite sehr schmal ist, ist der Ankauf eines Geländestreifens für die Verbreiterung des Bürgersteiges notwendig. Als erstes muß die zur Zeit auf der ganzen Länge in der Fahrbahn liegende Wasserleitung als neue Leitung in den Bürgersteig verlegt werden und zwar von der Bahnhofstraße bis Allmannshausen in den linksseitigen Bürgersteig und von Allmannshausen bis zum Sauertal beiderseits in den Bürgersteigen. In den Wasserleitungsgraben wird von der Mittelrheinischen Gas AG. gleichzeitig die Gasleitung verlegt.
Der Stadt entstehen, wie Herr Bürgermeister berichtet, folgende Kosten:
Straßenbaukosten 23.200,— DM
Wasserleitungskosten 40.300,— DM
Sa. 63.500,— DM
A. Die Finanzierung der Straßenbaukosten in Höhe von 23.200,— DM
soll folgendermaßen erfolgen:
1.) Streichung folgender im Haushaltsplan 1953 vorgesehenen Baumaßnahmen:
a) Anlage der Straße B "Auf der Wölfchesbitz", da nach.Meinung des Katasteramtes die Grundstücksverteilung auf Grund der Umlegung erst
im Frühjahr 1954 erfolgt. 8.800,— DM
b) Instandsetzung der Gelbachstraße, da nach An
sicht des Bauausschusses diese Planung unzweckmäßig ist - neue Planung erfolgt in 1954 6.000,— DM
Übertrag . 14.800,— DM
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