1.569,20 DM
Übertrag
Wiese in der Gemarkung Eschelbach "In der Au."
Flur 7, Parzelle 409 = 11,28 ar = 45,12 Ruten, die Rute zu 4,— DM 180,48 DM
2.) Von den Eheleuten Franz Fries, Montabaur
Acker "Auf dem Nagler" Flur 34, Parzelle 100/5267 = 12,31 ar = 49,24 Ruten, die Rute zu je 7,— DM 344,68 DM
! Insgesamt 84,23 ar zum Preise von 1.994,36 DM
Teilweise gehören die Nachbarparzellen dieser Grundstücke bereits dem Hospitalfonds.<
Die Grundstücke sind von dem Landwirtschaftsrat Eling begutachtet worden, -der auch die von den Eigentümern bereits anerkannten Preise festg-elegt hat.
Der Verwaltungsausschuß des Hospitalfonds, und der Finanzausschuß befürworten den Ankauf der Grundstücke.
Einstimmig stimmt der Stadtrat dem Ankauf der unter 1 u. 2 aufgeführten Grundstücke = Gesamtfläche 84,23 ar und Gesamtpreis 1.994,36 DM zu.
Weiter hat der Metzgermeister Josef Kalb in Montabaur zwei Wiesen zum Ankauf für den Hospitalfonds angeboten:
Flur 4, Parzelle 102/408 = 6,88 ar am Rosenthaler Weiher,
Flur 3, Parzelle 367 = 7,87 ar Untere Marau,
Flur 3, Parzelle 368 = 3,95 ar Untere Marau,
Flur 3, Parzelle 369 = 6,60 ar Untere Marau,
, Der Verwaltungsausschuß des Hospitalfonds hat in seiner Sitzung vom 6. 1953 den Erwerb dieser Grundstücke ablehnend behandelt. Der / Hospitalfonds hat in dieser Gegend keinen Besitz. Auch sind die Wiesen wegen ihrer Kleinheit sehr schlecht, vielleicht auch überhaupt nicht zu verpachten. '
Die Verwaltung empfiehlt daher ebenfalls, diesen Kauf abzulehnen.
Einstimmig erklärt sich der Stadtrat gegen den Ankauf dieser Grundstücke.
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Punkt 2
Ankauf von Baugrundstücken in der Wölfchesbitz.
Der Stadt sind zum Kauf angeboten worden:
1.) von der Erbengemeinschaft Massfelier in Montabaur die Grundstücksparzellen:
Flur 31 Parzelle 3/5021 = 16,43 ar groß, Auf der Wölfchesbitz,
Flur 31 " 4/5021 = 16,02 ar groß, " " " ,
Flur 31 " 5/5021 = 15,60 ar groß, " " " ,
48,05 ar = 192,20 Ruten.
Die Erbengemeinschaft Massfeller besteht aus 4 Parteien. Davon haben sich 3 grundsätzlich bereit erklärt, ihren Anteil für 40,— DM je Rute an die Stadt zu verkaufen. Mit dem 4. Miteigentümer schweben z.Zt. noch Verhandlungen. Der Ankauf der Grundstücksparzellen ist für die Stadt insofern von Bedeutung, weil dann die Stadt auf der Wölfchesbitz so begütert wäre, daß die Umlegungsmasse zum Erwerb des Schulgrundstückes auf der Wölfchesbitz ohne weiteres herauskäme. Gefordert werden je Rute = 40,— DM. Hierzu ist zu bemerken, daß die Parzellen am Ende des zu be bauenden Geländes liegen.

