Akte 
Sitzung 11. Juni 1953
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Montabaur, den 12. Juni 1953

y

16.12.

1955

17. 2]

1956

11 . 6 .

1953 *

.u3T"

Bericht über die Stadtratssitzung vom 11. Juni 1953.

Anwesend waren unter dem Vorsitz von Bürgermeister Kraulich.

die Beigeordneten: Behl und Frank, die Stadträte: Morschheuser, Hartert, Frl. Seepe, Weimer, Eberz,

Mahn, Rothbrust, Decker, Burg, Intra, Germann,

Görg, Kuntermann, Schmidt, Orth u. Ratz.

Entschuldigt fehlten: Beigeordneter Hannappel,

, - die Stadträte: Michel u. Scheidt.

Um 17,15 Uhr eröffnet Herr Bürgermeister die Sitzung mit einer herz­lichen Begrüßung. Anschließend gratuliert er dem I. Beigeordneten,

Herrn Oberschullehrer Josef Behl, zu seinem 40 jährigen Dienstjubiläum. Seit Jahren steht Herr Behl im Dienste der Stadt Montabaur. Treu und gewissenhaft hat er jederzeit, oft unter schwierigen Verhältnissen, seine Bflicht erfüllt. Namens des Stadtrates spricht Herr Bürgermeister Herrn Behl den besonderen Dank aus.

Bevor in die Tagesordnung eingetreten wird, stellt Herr Bürgermeister fest, daß zur heutigen Sitzung form- und fristgerecht geladen und der Stadtrat beschlußfähig ist.

Es folgt öffentliche Sitzung.

Punkt 1

Bericht über die Arbeiten an der Sickerungsanlage Kanonenbruch und Genehmigung der Etatsüberschreitung.

Herr Bürgermeister gibt einen Überblick über die Arbeiten an der Sickerungsanlage am Kanonenbruch. Die ^raktionsvorsitzenden waren bereits über den Stand der Arbeiten unterrichtet worden. Wie Herr Bürgermeister ausführt, hat er sich an Ort und Stelle über den Stand und das Ausmaß der Arbeiten nochmals persönlich orientiert. Die Frei­legung der Sickerungsanlage ist nunmehr fast restlos beendet und müssen die Neuanlagen geschaffen werden. Z.Zt. beträgt die dort an­fallende Wassermenge ca 350 cbm pro Tag, sodaß angenommen werden kann, dass auch bei starker Trockenheit ungefähr mit der Hälfte die­ser Wassermenge täglich gerechnet werden kann. Zur Sicherung und Ver­größerung des Wasserverrates der Stadt Montabaur sind daher die z.Zt. im Gang befindlichen Arbeiten dringend notwendig. Ursprünglich glaubte das Bauamt die Arbeiten mit einem Kostenbetrag von 2.500 - 3.000, DM veranschlagen zu können. Man konnte nicht ahnen, daß die Arbeiten einen solch großen Umfang annehmen würden. Ob ein Betrag von 6.000, DM ausreicht, steht noch nicht fest.

Im Interesse der Wichtigkeit der Wasserversorgung bittet die Verwal­tung, die Etatsüberschreitung zu genehmigen und die evtl, notwendigen Mittel im Nachtragsetat bereitzustellen.

Namens der G.D.U. erklärt Herr Beigeordneter Behl, daß die Durchfüh­rung der Arbeiten im Interesse der städt. Wasserversorgung als selbst­verständlich anerkannt werde. Auch die anderen Fraktionen schließen sich dieser Meinung an.

1956

L

11 . 12 .,

1953

18. 2.

1954

11. 3.j

1954

30. 1954

21. 5,

H

1954

22. 7.B 1954

20 .

1954

14.1 1954*

9.H,

195\

4. 2J 195 ^

3. 3.]

1955

1955

28. 4.! 1955

% '

2