Die Kamax-Werke selbst sind hierzu, nicht abgeneigt. Für die Stadt würde die Ansiedlung in diesem Distrikt insoweit einen Vorteil bedeuten, daß der Bau einer Wasserleitung sich erübrigen würde. Die dort neu gepflanzten Fichten und Lärchen könnten evtl, nach dem Aufforstungsteil des Körlen umgepflanzt werden.
Der Stadtrat, der einstimmig die Ansiedlung der Kamax-Werke begrüßt, hat nun zu beschließen, zu welchem Preis das Gelände an die Kamax-Werke abgegeben werden soll. An dieser Frage darf die Ansiedlung keineswegs scheitern.
Nach kurzer Debatte erklärt Herr Beigeordneter Pehl, er schlage vor, Herrn Bürgermeister Kraulich dahingehend zu bevollmächtigen, daß er über die Bereitstellung des Landes freie Handhabe habe.
Einstimmig ermächtigt der Stadtrat den Bürgermeister die Verhandlungen weiterzuführen in dem Sinne, daß für die Stadt der günstigste und vorteilhafteste Abschluß erzielt wird. An einer evtl, kostenlosen Abgabe des Landes soll die Angelegenheit nicht scheitern.
8 . 6 .
4 . 12 ,^ 1953 ^
8 ,
24 .
1953
9 .
Punkt 7
Vergebung verschiedener Straßenneubauten.
Durch den Ausbau der Gasleitung ist auch in den Kanalisations- und Staßenbauarbeiten in der Jahnstraße, Straße B Sommerwiese, Fritz Blumstraße, Friedensstraße und Roßbergstraße ein ganz anderes Bild eingetreten. Die Wasserleitung wird mit der Gasleitung in einen Graben verlegt. An den Grabenaushubkosten beteiligt sich die Mittelrheinische Energieversorgung mit 2/5. Auf Grund dieser neuen Sachlage dürfte die Ausschreibung der Arbeiten vom 18. 5. 1953 aufzuheben und nunmehr neu zu erfolgen haben. Nachdem Herr Bürgermeister auf die gesetzlichen Bestimmungen betr.. Anwendung der VOB hingewiesen hatte und auch darauf hinwies, daß es richtig ist ab und zu auch auswärtige Unternehmer und Handwerker bei der Vergebung von Arbeiten zu berücksichtigen, stellt er nach Abschluß der hieran anschließenden Debatte folgenden Antrag.
Aufhebung der Ausschreibungen vom 18. Mai d.J.
Begründung: Die Ausschreibung muß neu erfolgen, da die Durchführung der Arbeiten zusammen mit der nittelrheinischen Gas- und Energieversorgung mit Inanspruchnahme von Mitteln aus der wertschaffenden Arbeitslosenfürsorge erfolgen soll.
Außer dem Unternehmer Ferdinand aus Untershausen sind sämtliche Unternehmer wieder an der Submission zu beteiligen.
18 . 1954
30 , 1954
21. f 1954
22 . 1 1954
Einstimmig stimmt
Stadtrat dieser
21,55 Uhr ist die Sitzung
9 . 1 "
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} i * 4. '< 1955

