Akte 
Sitzung 23. Oktober 1952
Entstehung
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Der Stadtrat der Stadt Montabaur überträgt die Verwaltungsgeschäf­te einem Verwaltungsau.sschu.ss, dem angehören:

1. Der Bürgermeister der Stadt Montabaur,

2. der Stadtrentmeister der Stadt Montabaur,

3. der katholische Pfarrer in Montabaur,

4. der evangelische Pfarrer in Montabaur,

5. drei von dem Stadtrat für die Dauer seiner Amtszeit zu wählende Mitglieder.

§ 8

Die Durchführung der ^erwaltungsgeschäfte bestimmt eine von dem Stadtrat für den Verwaltungsausschuss beschlossene Geschäftsord­nung. Die Geschäftsordnung darf nichts enthalten, was dem Sinn und Zweck der Stiftung nicht entspricht.

Die Satzung wird in der vorgetragenen Passung vom Stadtrat ein­stimmig genehmigt.

Punkt 4 : Rechnungsprüfungsbericht für das Rechnungsjahr 1951.

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Die Prüfung der Jahresrechnung 1951 durch die Stadträte Rothbrust

Kuntermann und Schneckenburger ist erfolgt. Vor Verlesung des

Prüfungsberichtes, stellt Stadtrentmeister Gilles zusammenfassend

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die Ausgaben und Einnahmen des Rechnungsjahres 1951 gegenüber.

Bürgermeister Kranlich unterstreicht in seinen erlänettrenden Aus­führungen den Bericht des Herrn Gilles und begründet insbesondere dieSchuldenaufnahmen der Stadt, die wohl für die Stadt eine augen­blickliche Belastung darstellen, andererseits aber durch entspre­chende Gegenwerte einen Ausgleich bringen, Er erinnert in diesem Zusammenhang an die Neuverlegung der Wasserleitung, deren dringen­de Notwendigkeit sich in diesem Sommer immer wieder bestätigt hat.

Ä.uf Antrag der Stadtverwaltung -fasst der Stadtrat folgenden Beschluß: Nach Verlesung des Berichtes der Prüfungskommission anerkennt der

Stadtrat die in der Jahresrechung 1951 ausgewiesenen Überschrei­tungen und erteilt dem Bürgermeister gern. § 103 der GO für Rhein- - . land-Pfalz Entlastung für das Rechnungsjahr 1951.

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Punkt 5 : Verschiedenes: Herrichtung einer .Vohnung in alten Amts­gericht,

alten Amtsgericht ist durch die

Zur Errichtung einer Wohnung am alten Amtsgericht ist durch die Erstellung von 3 Zwischenwänden, Umänderung bzw. Neubeschaffung von Türen, Anstreicherarbeiten, ein Kostenaufwand von rd. 1400 T*Yt\J -P -vs -vs 1UT ^ *v) /T ^ TI? 1*^ 11 tu ^ Taa n *yt *i tv n rn # ^95^ (3.61* 6IL S *

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DM erforderlich. Mieter der Räume war bis zum innungsverband des Unterwesterwaldkreises.

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Bürgermeister Kraulich

Arbeiten zu genehmigen

bittet den Stadtrat, die Ausführung dieser Der Betrag von rd. 1400 DM wird im Nach­

tragshaushaltsplan bereitgestellt.

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Der Stadtrat erteilt einstimmig seine Genehmigung.

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Punkt 5

Verschiedenes: Unterhaltsbeihilfe für die Hinterbliebe­nen des ehemaligen.Bürgermeisters Georg Hinterwälder.

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Frau Witwe deoi-g Hinterwälder hat an die Landesregierung in Mainz einen Antrag auf Bewährung und Auszahlung der ihr zustehenden Pen sion gestellt. Unter Berücksichtigung der Familienverhältnisse - Witwe mit 3 unversorgten Kindern - schlägt Bürgermeister Kraulich vor, die bisher an Frau Hinterwälder gewährte Unterhaltsbeihilfe von monatlich 50.- DM auf 140.- DM zu erhöhen. Aus der Angestell­tenversicherung erhält Frau Hinterwälder eine monatliche Rente voi 160 DM. Wenn ihr die Beihilfe in vorgesehenem Sinne erhöht wird,

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