Akte 
Sitzung 23. Oktober 1952
Entstehung
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Niederschrift über die Sitzung des Stadtrates am Donnerstag *

den 23. Oktober 1952.

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Anwresend waren unter dem Vorsitz des Bürgermeisters die Beigeord­neten Behl, Intra und Hannappel und die Mitglieder des Stadtra­tes Seepe, Alois Eberz, Morschheuser, Hartert, Rothbrust, Scheidt, Frank, Huntermann, Altenhofen, Schmidt und Schneckenburger.

Entschuldigt fehlten die Stadträte Leisenheimer und M. Eberz.

Unentschuldigt fehlten die Stadträte Kaiser, Intra N., Roßbach und Frau Hirsch.

Bürgermeister Kraulich eröffnet um 17,30 Uhr die 39. und letzte Sitzung des Stadtrates während seiner 4-jährigen Amtszeit. Er stellt fest, dass zur Sitzung form- und fristgerecht geladen wur­de, der Stadtrat beschlußfähig ist und tritt in die Tagesordnung ein.

Punkt 1. :' Einziehung eines ^eldweges "Auf dem Kalk".

Durch die Aufstellung des Bebauungsplanes "Auf dem Kalk" und die Erschliessung als Baugelände ist die Einziehung eines feiles von dem Feldweg Flur 4 Parzelle 8/2800 und von dem Feldweg 2797 Par­zellen 2800/2 und 2797/1 erforderlich geworden.

Nachdem Bürgermeister Kraulich eine klare Erläuterung an Hand des Bebauungsplanes gegeben hat, beschliesst der Stadtrat einstimmig die Einziehung des Feldwegteilstückes und Schaffung bzw. Anlage eines neuen Feldwegestückes.

Im Anschluss an diesen Beschluss zeigt Bürgermeister Kraulich dem Stadtrat das von Herrn Architekt Hille in Bevensen geschaffene Modell des Ehrenhaines "Westerwald" und gibt kurze Erläuterungen hierzu. Der Ehrenhain ist für 700 Kriegstote gedacht.

Punkt 2 : Vergütung für den Ortsbauernberater.

Stadtrat A. Eberz verlässt zu diesem Punkt den Sitzungssaal. Bür­germeister Kraulich gibt bekannt, dass von Seiten des Stadtrats die Vergütung für den Ortsbauernberater als zu gering betrachtet wird. Nach dem eigeholten Gutachten des Landwirtschaftsrates Elin^,,." Montabaur, hält er eine monatliche Vergütung von 25.- DM als ange^//-, messen. Bürgermeister Kraulich bittet den Stadtrat, unter Würdi- /W gung der Arbeiten des Ortsbauernberaters die monatliche Vergütung-'''., mit 25.- DM zu genehmigen. Stadtrat Schmidt unterstützt die Erhöhung der Vergütung für den Ortsbauernberater.

Einstimmig beschliesst der Stadtrat die Erhöhung der Vergütung für den Ortsbauernberater ab 1.4.1952 von 120.- DM auf 300.- DM jähr­lich oder monatlich 25.- DM.

Punkt 3 : Satzung des Hospisalfonds.

In der Stadtratsitzung am 16.11.1951 wurde eine Kommission, bestehend aus den Stadträten Seepe, Schneckenburger und Frank unter dem Vor­sitz des Bürgermeisters gebildet, die sich zwecks Neuorganisation der Hospitalstiftung mit der Ausarbeitung einer neuen Satzung be-

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