9. 4.
1953 Vf 2
8 23. 4.M§ 1953
ihrer
Angestelltenrente
Monats-
hat Frau. Hinterwälder mit einkommen von 300.- DM.
Der Stadtrat beschliesst bei 12 Stimmen und 2 Stimmenthaltungen, die monatliche Unterhaltsbeihilfe von 50.- DM auf 140.- DM ab 1. Oktober 1952 für Frau Witwe Hinterwälder zu erhöhen.
Bürgermeister Kraulich schliesst die letzte Sitzung des Stadtrates dieser Wahlperiode, indem er auf die gute Zusammenarbeit des Stadtrates mit der Verwaltung zum Wohle der Stadt Montabaur hinweist. Die Mitglieder des Stadtrates stellten sich während dieser ^eit ganz in den Dienst ihrer Aufgabe und fühlten sich für die Gemeinschaft verantwortlich, was schon dadurch zum Ausdruck kommt, dass alle Beschlüsse fast einstimmig ohne Rücksicht auf die Zugehörigkeit zu einzelnen Fraktionen gefasst werden koncr- ten. Über Schluß:
die geleistete Arbeit ^eben u.a. folgende Zahlen Auf-
Die Etatssumme im Haushaltsplan der Stadt Montabaur betrug im Jahr 1949 im ordentlichen Haushalt 664 .000 DM, im ausserordentlichen Haushalt 51.000 DM. Schon im nächsten Jahre stieg die Summe dieser heiden Etats auf rd. 750 000 DM. Im Rechnungsjahr 1951 überstieg die Etatsumme erstmalig in der beschichte der Stadt Montabaur die Millionengrenze. Für Strasseninstandsetzungei von 3 km Länge wurden rd. 73.000 DM aufgewandt, ehenso für Bürgersteige rd. 31.000 DM (Länge rd. 2.100 m). Für Eeuanlagung von Wasserleitungen und Auswechslung der Rohrleitungen und sonstige Instandsetzungen der Wasserversorgungsanlage wurden rd. 184.800 DM ausgegeben.
Das jetzige Bild der Stadt Montabaur allein schon ist Ausdruck der in den vergangenen 4 Jahren geleisteten Arbeit, die sich u.a. in dem Ausbau der Bahnhofstrasse, Errichtung von Siedlungshäusern, Aufstellung von Bebauungsplänen der ganzen Stadt usw. dokumentiert. Diese Leistungen wurden aus eigener Finanzkraft bestritten. Es hat sich bewahrheitet, dass die von Bürgermeister Kraulich seit 1948 betriebene Finanzpolitik die richtige war.
Der Fraktionsvorsitzende der CDU, Herr Beigeordneter Behl, würdigt die Verdienste des Bürgermeisters und seiner Mitarbeiter und stellt besonders, als Marksteine der geleisteten Arbeit die Erbauung des Stadions Mons Tabor, den Ausbau der Volksschule und die Mitarbeit bei der Verstaatlichung des Gymnasiums heraus. Die Fraktionsvorsitzenden der SPD und FDP schliessen sich mit gleichen Dankesworten an.
Abschliessend dankt Herr Bürgermeister Kraulich nocheinmal allen Mitgliedern des Stadtrates und verspricht, all seine Kraft weita?- hin in den Dienst der Stadt zum Wohle der Allgemeinheit zu stellen. Er überreichte jedem Mitglied eine Plakate der ^tadt Montabaur.
Die Sitzung schloss um 19"Uhr.
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