Punkt 5 &
Verschiedenes E
Darleunsaufnahme bei der Kreissparkasse in Montabaur h
für den Wohnungsbau in Höhe von 50 000-D.M. gemäß &
Stadtratsbeschluss vom 10.3.1950
Der Stadtrat hatte in seihem Genehmigungsbeschluss die § Verzinsung mit 6 % angenommen. Bezüglich Tilgung des Darlehens ^ war nichts vermerkt.Jnzwischen hat der Vorstand der Kreissparkass# das Darlehen zu einem Zinssatz von 6,5 % pro Jahr und einem Til= H gungssatz von 2,5 % zuzüglich ersparter Zinsen bewilligt. Der # Stadtratsbeschluss ist daher entsprechend zu ändern. !
Einstimmig beschliesst der Stadtrat wie folgt: [.
Zur restlosen Sicherung des Bauvorhabens ist bei der ^ Kreissparkasse in Montabaur ein Darlehen von 50 000.-DM aufzu = nehmen. Das Darlehen ist mit 6,5 % zu verzinsen und mit 2,5 % zu= züglich ersparter Zinsen jährlich zu tilgen. Die Annuität ist vierteljährlich nachträglich mit 1,125,- D.M. fällig.
Verschiedenes.
Erneuerung der Brücke über den Biebrichsbach im Zuge der Landstraße 11.0. Nr.257 ,Montabaur-Staudt,km 0,o2o ^
Die Brücke , die die Verbindung zwischen Alleestraße Allmannshausen herstellt, soll durch eine neue erbreiterte Brücke ersetzt werden. Um eine bessere Wasserführung zu er^ zielen, d.h. die Brückensohle tiefer legen zu können, müss )) der Bach unterhalb begradigt und vertieft werden.Diese Ar = beit kann jedoch nur dann zur Ausführung gelangen, wenn die Stadt Montabaur auf das Wasserrecht zum Antrieb der Stadt = mühle verzichtet.
Mit Rücksicht auf die Notwendigkeit der Brückener = breiterung beschliesst der Stadtrat einstimmig,auf das Wassel recht zum Antrieb der Stadtmühle zu verzichten . Der Stadt= rat ist allgemein der Ansicht, dass mit einer Wiederbetrieb= nähme der Stadtmühle nicht mehr zu rechnen ist.
Verschiedenes
Bauprogramm 1952 in der Stadt Montabaur.
Bürgermeister Kraulich gibt dem Stadtrat ein Schreiben der Mittelrheinischen Heimstätte bekannt, worin diese mit= g teilt,dass sie auch in 1952 unbedingt bestrebt sein wird, ! weitere 3 Wohnhäuser mit 15 Wohnungen in Montabaur auf ihr^E Rechnung zu errichten. Wörtlich teilt die Mittelrheinische Heimstätte hierzu noch folgendes mit:
" Wir versichern Jhnen, dass wir die Gemeinden,wo ^
wir auch seither tätig waren, keinesfalls im Jahre 1952 ver= nachlässigen werden, können jedoch heute noch keine feste Garantie übernehmen, da uns ja auch die Richtlinien für die im Jahre 1952 zur Verfügung stehenden Landesmittel-noch nicht bekannt sind."
An Hand einer Aufstellung, aufge stellt durch die Mittelrheinische Heimstätte gibt BürgermeisterKraulich weiter zur Kenntnis inwieweit die Handwerker der Stadt Mon= tabaur bei Vergebung von Arbeiten der Baumaßnahmen 1950/51 berücksichtigt wurden. 2/3 der gesamten Rechnungsbeträge fielen den Handwerkern der Stadt Montabaur zu.
Verschiedenes
Bebauungsplan der Stadt Montabaur.
Es hat sich als dringend notwendig erwiesen, für das Stadts gebiet der Stadt Montabaur einen neuen Bebauungsplan aufzu = stellen.Bürgermeister Kraulich schlägt vor, die Bearbeitung
des

