Beigeordneter Pehl erkennt die Arbeit des Herrn Bürgermeisters voll an, schlägt jedoch vor, eine Kommission zu. wählen, die den Plan überprüft, ihn den hiesigen Verhältnissen anpasst und einer späteren Stadtratsitzung erneut zur Beschlussfassung vorlegt. Die Kommission soll sich zusammensetzen aus drei Stadträten - aus jeder Fraktion ein Mitglied- und zwei Mitgliedern der Wohnungskommission. Stadtrat Mathias Eberz stimmt dem Vorschlag des Beigeordr neten Pehl zu.
Einstimmig gibt der Stadtrat zur Bildung der von dem Beigeordneten Pehl vorgeschlagenen Kommission seine Einwilligung. In den Ausschuss werden von den einzelnen Fraktionen folgende Vertreter bestimmt: '
CDU Beigeordneter Pehl SPD Stadtrat Scheidt
,FDP Stadtrat Kuntermann.
Die Vertreter der Wohnungskommission sind von dieser Kommission zu bestimmen.
Punkt 9 : Einführung der Regis-Registratur.
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Bürgermeister Kraulich gibt zur Kenntnis, dass die Organisation der städtischen Verwaltung veraltet und dringend einer Neuordnung bedarf. Der Regis-Organisationsplan sollte vor dem Kriege bei der Stadtverwaltung Montabaur bereits eingeführt werden. Die Mittel waren bereit gestellt, der Plan kam jedoch infolge der Zeitverhältnisse nicht zur Ausführung. Nunmehr soll der Regis- Organisationsplan durchgeführt werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 3000 DM. Ab 1.4-1952 soll die Verwaltung nach dem neuen Plan laufen. Einstimmig genehmigt der Stadtrat die Einführung der Regis-Registratur.
Punkt 1o: Wahl eines Beirates für die Verwaltung des Hospitals und des Almosenfonds.
In den Jahren bis etwa 1933 bestand in Montabaur eine Armen- und Hospitalkommission. In späteren Jahren, etwa in 1941 wurde ein Beirat gewählt. Z.Zt. arbeiten die Schwestern des Hospitals unter eigener Regie. Eine solche Regelung ist weder für die Schwestern noch für die Stadtverwaltung als gut zu bezeichnen. Aus diesem Grunde ist die Wahl eines Beirates dringend geboten,
Stadtrat Mathias Eberz ist für die Wahl eines Beirates aus 3 Personen - Mitglieder der 3 Fraktionen des Stadrates und Wahl einer Hospitalkommission. Bürgermeister Kraulich hält es nicht für angebracht, einen Beirat und eine Kommission zu wählen. ^
Einstimmig beschliesst der Stadtrat, aus jeder Fraktion ein Mitglied zu bestimmmen, die zunächst die Satzung des Beirates ausarbeiten. Von den einzelnen Fraktionen werden bestimmt:
CDU : Stadtrat Fräulein Seepe
SPD : Stadtrat Schneckenburger
FDP : Stadtrat Frank.
Punkt 11 : Deckung der erhöhten Heizungskosten des Hospitals.
Für die Beheizung des Hospitalgebäudes stellt die Stadt z.Zt. jährlich 1000 DM zur Verfügung. Die Erhöhung der Kohlenpreise hat zur Folge, dass dieser Betrag nicht mehr ausracht. Wenn auch die Schwestern von ihren eigenen Einnahmen einen Zuschusszu den Kosten der Beheizung leisteten, so sind heute noch etwa 450 DM
ungedeckt,
Einstimmig

