Akte 
Sitzung 16. November 1951
Entstehung
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Bericht über die Stadtratsitzung vom 16. November 1951

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Anwesend waren unter dem Vorsitz von Bürgermeister Kraulich die Bei­geordneten Fehl, Intra und Hannappel, die Stadträte:

Rossbach, Morschheuser, Intra N., Hartert, Eberz Alois,

Fr. Seepe, Rothbrust, Eberz M., Scheidt, Schneckenburger, Altenhofen, Frau Hirsch, KUntermann, Frank, Schmidt.

Entschuldigt fehlten die Stadträte : Kaiser und Leisenheimer.

Um 17,4o Uhr eröffnet Bürgermeister Kraulich die Sitzüng mit einer kurzen Begrüssung. Im Zuhörerraum befinden sich heute ausser wei­teren Personen die achte Jungenklasse der Volksschule sowie die Prima des Gymnasiums mit ihren Lehrpersonen. Sie sind gekommen um zu Lernzwecken sich mit der Abwicklung einer Stadtratsitzung ver­traut zu machen. Herr Bürgermeister begrüsst die Schüler und ihre Lehrer recht herzlich, insbesondere die Schüler der Volksschule, die durch ihre Sesshaftigkeit berufen sein werden, in späteren Jah­ren dem Stadtrat den Nachwuchs zu stellen. Nachdem anschliessend festgestellt, dass der Stadtrat ordnungsgemäss geladen und beschluss­fähig ist, gibt Herr Bürgermeister bevor zur Tagesordnung überge­gangen wird, bekannt, dass das Kaiser V^ilhelm Gymnasium zu Montabaur ab 1. April 1951 verstaatlicht wurde. Den Herren Staatssekretär Dr.

Max Sauerborn, Ministerpräsident Altmeier und Innenminister Dr.

Zimmer, die bei der Verwirklichung der Verstaatlichung tatkräftig mitgewirkt haben und denen bereits schriftlich^gedankt wurde, spricht Herr Bürgermeister nochmals und zwar in aller Öffentlichkeit den be­sonderen Dank aus.

Punkt 1 : Grundstückskauf Geschwister Hisgen in der Klosterstrasse.

Bürgermeister Kraulich gibt folgende kurze Erläuterung:,

Der Garten Hisgen, belegen in Flur 17, Parzelle 139/3o61 hat eine Grösse von 4,97oar. Um dieses Grundstück zu erlane^n, wurde auf dem Verhandlungswege mit den Geschwistern Hisgen folgende Regelung ge­troffen, über die der Stadtrat heute beschliessen soll:

Die Stadt übereignet den Geschwistern Hisgen das städtische Garten­grundstück in der Fröschpfort, Flur 23, Parzelle 36 o7, Grösse 4,39 ar. Der Wert des Gartens in der Früschpfort wird mit 750 DH an­gesetzt . Als Ausgleich zahlt die Stadt weiter 450 DM, entfernt das im

Garten Hisgen befindliche Holzwerk, bringt dieses in den Hof hinter dem Hause Hisgen und lässt 3-4 Wagen der guten Gartenerde aus dem Garten Hisgen in den Garten hinter dem Hause Hisgen anfähren* Ferner übernimmt die Stadt die Überschreibungskosten.

Einstimmig genehmigt der Stadtrat, den Tausch bzw. den Kauf nach den vereinbarten Bsdinguf gen . -,

Punkt 2 : Ankauf der alten Werkstatt Kaiser Wwe.- Alte Werkstatt in der Hospitalstrasse.

Wie der Vorsitzende bekannt gibt, war mit der Ww. Kaiser folgende Ver­einbarung getroffen worden:

1. Die Stadt za^lt für das bebaute Grundstück 200 DM.

2. Die Stadt übernimmt die Ablegung des Gebäudes. Das anfallende Klein­

holz wird der ,,-w. Kaiser zur Verfügung gestellt, Ferner erklärt sich die Stadt bereit, das von ihr für die Verbreiterung der Strasse

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